Königlicher Besuch in der Kreisstadt

<fettakgl>Zur Begrüßung erwies</fettakgl> eine Formation der Wismarer Schützen  dem Prinzgemahl von Königin Margrethe II, Henrik von Dänemark, die Ehre.
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Zur Begrüßung erwies eine Formation der Wismarer Schützen dem Prinzgemahl von Königin Margrethe II, Henrik von Dänemark, die Ehre.

svz.de von
17. Juni 2012, 07:24 Uhr

Wismar | Stürmischer Beifall gestern Vormittag an der Wismarer "Kreuzfahrer Pier": Henrik von Dänemark, Prinzgemahl von Königin Margrethe II, ist angekommen und schreitet die Gangway herunter. Kurz zuvor hatte die fast 80 Meter lange königliche Yacht "Dannebrog" in der Hansestadt festgemacht.

Eigentlich war es ein inoffizieller Aufenthalt der 79-jährigen könig lichen Hoheit in der Hansestadt. Denn sein Besuch galt dem "Concerto Kopenhagen" am Nachmittag in der Heiligen-Geist-Kirche. Es war die Eröffnungsveranstaltung der Reihe "Fokus Dänemark" im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, an der auch Ministerpräsident Erwin Sellering teilnahm. Doch die Stadt Wismar wäre eine schlechte Gastgeberin, wenn sie sich der Anwesenheit des hohen Gastes nicht würdig erweisen würde, dessen Yacht mit dem historischen Charme ohnehin niemand übersehen kann. So gab es dennoch ein kleines, aber weniger strenges Protokoll von Aktivitäten. Dazu gehörten beispielsweise eine Fahrt durch das Hafengebiet, der Besuch der St.-Georgen-Kirche, des Marienkirchturm und die Besichtigung von St. Nikolai. Zuvor trug sich der Prinzgemahl in das Goldene Buch der Stadt Wismar ein und signierte zwei Backsteine.Vor dem Konzert fand auf der königlichen Yacht noch ein Empfang für geladene Gaste statt.

Das Schiff "Dannebrog" ist 1931 getauft worden

Die "Dannebrog" gehört übrigens mit ihren klassischen, aber dennoch nostalgisch schicken Aufbauten von einst zu den betagten Schiffen und wurde bereits im Jahre 1931 von Königin Alexandrine in Kopenhagen getauft. Gegen 18.45 Uhr verließ die königliche Yacht wieder die Hansestadt Wismar.

Möglicherweise hatte Hendrik von Dänemark, zurück an Bord, dann auch noch Gelegenheit für das hoffentlich zufrieden stellende Fußballerlebnis Deutschland gegen Dänemark. Denn das historische Staatsschiff "Dannebrog" ist an Bord mit modernster Technik ausgerüstet und verfügt somit auch über eine TV-Satellitenempfangs-Anlage.

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