Knapp 200 Bürger fordern Erhalt des Amtsgerichtes

Die Kommunalpolitiker Stefan Baetke  und Mario Wehr (r.) starteten eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Grevesmühlener Amtsgerichts. Karl-Ernst Schmidt
Die Kommunalpolitiker Stefan Baetke und Mario Wehr (r.) starteten eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Grevesmühlener Amtsgerichts. Karl-Ernst Schmidt

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18. Mai 2012, 10:32 Uhr

Nordwestmecklenburg | Die Kritik an der geplanten Gerichtsstruktur-Reform reißt nicht ab. Das wurde am Mittwoch in Grevesmühlen deutlich. Innerhalb von drei Stunden sammelten die SPD-Kommunalpolitiker Stefan Baetke und Mario Wehr knapp 200 Unterschriften von Bürgern, die den Erhalt des Amtsgerichtes Grevesmühlen fordern.

Die Stadt fürchtet nach dem Verlust des Kreissitzes nun auch das Aus für das Amtsgerichts. Angedacht ist, dass Grevesmühlen zu einer Zweigstelle des Amtsgerichts Wismar werden könnte.

Der Reformbedarf ergibt sich nach Angaben des Justizministeriums hauptsächlich aus der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung, dem Zwang zu Personaleinsparungen, den neu geschaffenen Kreisstrukturen und dem zunehmenden Erfordernis nach fachlicher Spezialisierung.

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