Freude in Rehna : Klosterstadt startet mit Sporthallenbau

Entwurf der neuen Sporthalle von Rehna. Eine Ansicht, die Besucher vom Benziner Weg aus sehen werden. Grafik: Hempel&Kreße
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Entwurf der neuen Sporthalle von Rehna. Eine Ansicht, die Besucher vom Benziner Weg aus sehen werden. Grafik: Hempel&Kreße

Innenminister überreicht Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Spatenstich im Mai geplant

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01. April 2017, 05:00 Uhr

Im Mai geht es los. In der Stadt Rehna wird für rund drei Millionen Euro eine neue Sporthalle gebaut. Das dafür erforderliche Geld in Höhe von 1,7 Million Euro kommt aus den Kassen des Schulverbandes Rehna, des Bildungsministeriums aus dem Fonds für Sportstättenbau in Höhe von 300 000 Euro und einer kräftigen Finanzspritze aus dem Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Innenminister Lorenz Caffier überreichte jetzt die Förderung: „1,3 Millionen Euro waren beantragt und die habe ich heute in Form des Förderbescheides dabei.“

Eine Botschaft, die man gerne hört. Diesen Eindruck vermittelte natürlich Stadtoberhaupt Hans Jochen Oldenburg und lud zur kleinen Runde mit Häppchen auf dem Sportplatz ein. Dort, wo in knapp vier Wochen der Spatenstich erfolgt. Auf dieses Ziel hin hat der Schulverband Rehna inklusive sämtlicher Klärung von Finanzierungsfragen seit dem Jahr 2012 hingearbeitet. „Die alte Halle entspricht mit ihren 40 Jahren nicht den Erfordernissen heutiger Zeit“, so Oldenburg. Das wird sich nun innerhalb eines Jahres ändern, wenn insgesamt 19 Gewerke aus der Region ihr Können zwischen Benziner Weg und dem Jugendhilfezentrum unter Beweis stellen.

„Eine gute Grundsatzentscheidung in Richtung Zukunft inklusive Standortsicherung“, lobt Caffier die Stadt Rehna im Beisein sämtlicher Bürgermeister des Schulverbandes im Amtsbereich.

„In Zeiten von Internet und sozialer Medien lassen sich im gemeinsamen Wirken im Sport noch echte Werte vermitteln. Sport formt für das Leben“, so Caffier. Damit die Handwerksbetriebe in der Region gut in Form bleiben, wünscht sich Caffier, dass am 3,3 Millionen Euro umfassenden Sporthallenneubau reichlich Gewerke der Region partizipieren. „Es sind Steuergelder“, so der Minister.

Sämtliche Details zum ambitionierten Projekt, die kennt jedenfalls Bauingenieur Peter Hempel vom Büro Hempel und Kreße aus Grevesmühlen. Er konzipierte die neue Sportstätte in Anlehnung an den Klützer Sporthallenbau: „Mit 22 mal 44 Metern ist sie doppelt so groß wie die bisherige Sporthalle.“ Zuschauertribüne, Sanitär- und Duschräume sind inklusive. Darüber hinaus gibt es einen Fahrstuhl, der eine behindertengerechte Nutzung des ersten Obergeschosses ermöglicht. „Die Grundfläche und die Gebäudehöhe von 7,50 Metern erlauben das Austragen von Sportveranstaltungen auf nationaler Ebene“, so Hempel. An Lust und Freude, die neuen Möglichkeiten zu entdecken, wird es aus Sicht der Stadt Rehna nicht liegen. Ab März/April 2018 werden Sportwettkämpfe in Volleyball, Hallenfußball, Basketball, Handball und Badminton entsprechend der Vorgaben möglich sein.

Für den Siebenjährigen Theo aus der Klasse 2a hört sich das alles spannend an. Er verfolgte gestern im Sportdress den Trubel am Rande des Fußballplatzes. Da muss natürlich auch Gucken erlaubt und ein Schwätzchen mit dem Gast aus Schwerin drin sein. „Ich will mich jetzt im Fußball anmelden“, erzählt Theo. Von der neuen Sporthalle habe er schon gehört und dass jemand aus Schwerin kommt, um Geld für den Neubau zu bringen gefällt ihm: „Das ist ein gute Sache.“ 

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