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Es wird in Zukunft für ein breites Einsatzspektrum sorgen : Klimawandel wird Fall für das THW

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Mehr Wasser, mehr Stürme, mehr Einsätze - der Klimawandel könnte das Technische Hilfswerk (THW) vor neue Herausforderungen stellen. Er wird in Zukunft für ein vielfältiges Einsatzspektrum sorgen.

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erstellt am 14.Dez.2011 | 10:23 Uhr

Gadebusch | Mehr Wasser, mehr Stürme, mehr Einsätze - der Klimawandel könnte das Technische Hilfswerk (THW) vor neue Herausforderungen stellen. Er wird in Zukunft für ein vielfältiges Einsatzspektrum sorgen. Das sagte der THW-Landesbeauftragte für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Dierk Hansen in Gadebusch. Hier nahm er an einer Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des THW-Ortsverbandes teil. Dabei skizzierte er auch ein paar andere Szenarien für die Zukunft: "Die sehr gute Jugendarbeit könnte um jüngere Kinder ergänzt werden. Eine Bambini-Gruppe für Kinder ab sechs wäre denkbar." Denn die Abschaffung des Wehrdienstes und damit verbunden der Wegfall des Wehrersatzdienstes stelle das THW vor eine neue Herausforderung bei der Gewinnung engagierter Helfer. Umso wichtiger sei daher die Jugendarbeit, um aus den eigenen Reihen den Nachwuchs zu rekrutieren.

Am 7. Dezember 1991 war für das Technische Hilfswerk in Gadebusch der entscheidende Tag - denn obwohl die THW-Leitung in Bonn den Ortsverband eigentlich in Grevesmühlen ansiedeln wollte, wurde er letztlich doch in Gadebusch gegründet. Nicht zuletzt weil sich die befreundeten Helfer in Ratzeburg dafür einsetzten.

Waren die Anfänge des THW Ortsverbandes mit ihren Unterkünften, der Ausstattung und den Fahrzeugen eher bescheiden, gehören die jetzige Unterkunft, Ausrüstung und der Fuhrpark zwei Jahrzehnte später zu den modernsten innerhalb des Landesverbandes. Zudem blickt der Ortsverband Gadebusch auf eine bewegte Geschichte zurück, in deren Mittelpunkt zahlreiche Einsätze, zum Teil über Landes- und Bundesgrenzen hinweg, stehen.

Der Ortsbeauftragte Michael Kaven dankte daher in seinem Rückblick auf die vergangenen Jahre vor allem den Familien und Arbeitgebern für ihre Unterstützung. Denn die Einsatzbereitschaft der Kameraden wäre ohne diesen Rückhalt nicht möglich. Insbesondere die Hilfseinsätze, die hervorragende Jugendarbeit und die gute Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, zum Beispiel mit den Freiwilligen Feuerwehren, wurden von den Gästen in ihren Grußworten hervorgehoben. "Wenn wir in unseren warmen Stuben sitzen, helfen Sie bei Wind und Wetter, und dafür können wir Ihnen gar nicht genug danken", lobte Kerstin Weiss, stellvertretende Landrätin. Ähnliche Worte fanden der ehemalige Stadtpräsident Günter Blankenberg sowie der stellvertretende Gadebuscher Bürgermeister, Wolfgang Joop und würdigten so die vielfältigen Leistungen des THW Gadebusch in der Region.

Nach dem offiziellen Teil, der musikalisch von einer Kapelle untermalt wurde, klang der Festakt mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss aus, bevor am Abend alle Helferinnen und Helfer gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern den Geburtstag feierlich ausklingen ließen.

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