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Gadebusch : Kleiderbörse lädt zum Tag der offenen Tür

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Waschen, nähen und bügeln: Gespendeten Kleidungsstücke werden für Kunden neu aufbereitet

In dem kleinen Raum im Erdgeschoss des alten Hauses an der Wismarschen Straße rattern die Nähmaschinen: „Bei uns entstehen wahre Unikate“, sagt Rosemarie Grau, Vorsitzende des Ortsvereins Gadebusch der Kleiderbörse. Drei ehrenamtliche Näherinnen arbeiten hier Tag für Tag gespendete Kleidungsstücke auf, machen aus den alten Sachen etwas ganz Neues. In den Verkaufsräumen nebenan können die aufgearbeiteten Kleidungsstücke von Bedürftigen günstig erworben werden. „Wir erhalten, was erhalten werden kann“, sagt Rosemarie Grau, während sie durch die Räumlichkeiten führt. Beim Tag der offenen Tür konnten gestern alle Interessierten die Räumlichkeiten der Kleiderbörse und der zugehörigen Möbelbörse besichtigen.

Im Sommer vergangenen Jahres ist die Einrichtung in das ehemalige Hotel gezogen. „Beim Tag der offenen Tür können die Besucher einfach einmal selbst hinter die Kulissen schauen“, sagt Rosemarie Grau, die Vorsitzende des Gadebuscher Arbeitslosenverbandes. „Es fällt auf, das die meisten Leute gar nicht wissen, was wir hier machen.“ Zum Tag der offenen Tür hätte sie sich mehr Besucher gewünscht, verrät sie.

Doch die Nachfrage nach den Kleidungsstücken sei hoch, sagt Lydia Schulz, die Projektleiterin der Möbel- und Kleiderbörse. Die Kundenzahlen stiegen stetig an. Das liege zum einen an einem erhöhten Bedarf, zum anderen aber sicher auch an den „neuen und schönen Verkaufsräumen“, sagt Schulz. Durch die größeren Räume sei die Kleiderbörse übersichtlicher geworden, außerdem gebe es mehr Platz für neue Kleidungsstücke und die Kunden, sagt Schulz. Zwar stapeln sich die Kleidungsstücke in hohen Regalen und das Angebot ist groß, doch über Kleiderspenden freuen sich Rosemarie Grau und Lydia Schulz immer. „Häufig fehlen uns Kinderkleidung oder Sachen in großen Größen.“

 

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