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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. November 2017 | 05:15 Uhr

Bücher in Rehna : Kinder werden zu Vorlesern

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Stadtbibliothek Rehna bietet zum „Tag des Vorlesens“ am Freitag einen Morgen voller Geschichten und Fantasie

svz.de von
erstellt am 15.Nov.2017 | 04:45 Uhr

Lesen bildet – Vorlesen auch. Darum macht die Stadtbibliothek Rehna im Deutschen Haus am kommenden Freitag beim „Tag des Vorlesens“ mit. Fünf Schüler aus den 5. und 6. Klassen der Käthe-Kollwitz- Schule möchten dann die Welt des gedruckten Wortes entführen. „Die Schüler gehören zur Lese-AG“, berichtet Bibliotheksleiterin Rebekka Duge.

Sie leitet die Gruppe, die sich regelmäßig trifft. Zum Beispiel zu Lesenächten. Dann wird sich gegenseitig vorgelesen. „Die neue AG besteht erst seit drei Wochen, nun wollen sie aber schon einmal beweisen, was sie können“, so die Bibliothekarin. Dafür haben sie eine Kindergartengruppe und eine 1. Klasse zu sich in die Bibliotheksräume eingeladen. Ihnen wird aus zwei Büchern vorgelesen. Vorlesen vor dem Publikum sei immer spannend. „Die Zuhörer werden sich sicherlich auch spontan dazu äußern, wie sie die Lesungen finden“, sagt Rebekka Duge mit einem Augenzwinkern. Gerade beim Vorlesen gilt: Kinder sind immer ehrlich.

Eines der Bücher – vorgetragen von zwei Lesern – heißt „Die große Wörterfabrik“. Und die Geschichte passt zu der Idee vom „Tag des Vorlesens“. Denn darin geht es um das Wort selbst – beziehungsweise die Wörter. „Es ist eine fantasievolle Geschichte mit der Frage: Was wäre, wenn man die Wörter nicht einfach aussprechen könnte, sondern sie erst kaufen müsste“, erklärt Rebekka Duge.

Das zweite Buch bleibt vorerst noch geheim, denn es soll eine spannende Überraschung bleiben. Eines verrät die Bibliotheksleiterin aber schon im Voraus: Es wird von drei Schülern gelesen und es wird etwas gruselig Denn mit verstellten Stimmen sollen die Rollen von Monstern eingenommen werden. „Ich hoffe natürlich, dass sich da niemand zu fürchten beginnt“, sagt Rebekka Duge. Nun hofft sie, dass die Vorlesung für alle Kinder ein Erfolgserlebnis wird. „Hauptsache, die Kinder haben Spaß – sowohl die Vorleser als auch die Zuhörer. Das ist das wichtigste.“

Dass Vorlesen wichtig ist, dafür besteht für die Bibliothekarin kein Zweifel. „Im Idealfall wird schon vorgelesen, wenn das Kind ein Jahr alt ist.“ Dabei sei weniger die Geschichte, als die Habtik wichtig. Und wenn Gegenstände aus Büchern in Echt wiedererkannt werden.

Mit dem Älterwerden erweitert das Vorlesen den Wortschatz der Kinder. „Außerdem entwickelt es die Fantasie und beeinflusst mit Sicherheit den Lernfluss“, so Rebekka Duge. Außerdem haben die Eltern, wenn sie ihren Kindern vorlesen, die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Kleinen.

Beginn der Veranstaltung für die Gruppe mit den Kindergartenkindern ist um 8.30 Uhr. Nach einer Stunde – um 9.30 Uhr – kommt dann die 1. Klasse in den Genuss der Lesung.

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