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Klein Hundorf lädt ein : Kennenlerntag in der Waldkita

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Interessierte Eltern können sich an diesem Sonnabend über das Betreuungsangebot in Klein Hundorf informieren

svz.de von
erstellt am 15.Mär.2017 | 21:19 Uhr

Ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung lädt der Waldkindergarten Klein Hundorf an diesem Sonnabend, 18. März zu einem Kennenlerntag am Lagerfeuer ein. Von 14 bis 16 Uhr können offene Fragen besprochen werden. Es gibt zudem die Möglichkeit, einen Rundgang zu machen, das Erzieherteam kennenzulernen, Stockbrot zu backen, in Seilkonstruktionen zu klettern, Pferde zu besuchen oder Fotos anzuschauen.

Maximal 15 Kinder werden von zwei der insgesamt drei Erziehern in der Waldkita begleitet. „Dieser gute Betreuungsschlüssels, macht verlässliche, familiäre Beziehungen und sichere Bindungen möglich, die eine entscheidende Basis für Bildung und eine positive, individuelle Entwicklung sind“, sagt die Waldkita-Erzieherin Maren Schmidt.

Als Dauerrenner hat sich in der Waldkita das Schnitzen etabliert. Dank neuer Schnitzmesser, die der Waldkindergarten von Hans-Otto Bobzien aus Gadebusch gespendet bekam, entstehen Holzmesser, Stöcke fürs Stockbrot am Lagerfeuer und
Schmuckstücke. Dabei wird streng auf die Schnitzregeln geachtet, die jedes Kind beachten muss. So lernen die Kinder, verantwortlich mit Werkzeug umzugehen.

„Für meinen Sohn sind die vielen kreativen und handwerklichen Tätigkeiten ein großes Geschenk“, meint eine Mutter. „Mit Hingabe stanzte er seinen Namen mit Hammer und Nagel in bunten Karton, so dass ein wunderschönes Kerzenlicht entstand. Und die verschiedenen Tiere und Flieger, die sie
aus Papier gefaltet haben, liebt er sehr.“

Neu ist nach Angaben von Waldkita_Gründerin Nicole Herrenkind die Einrichtung einer privaten Nachmittagsbetreuung ab Mai dieses Jahres, um die Betreuungszeiten zu ergänzen. „Wir beantragen außerdem gerade einen Einzelintegrationsplatz für ein Kindergartenkind mit Down-Syndrom und hoffen, dass es klappt“, sagt Nicole Herrenkind.

Die Kindergartengruppe hat die Möglichkeit, sich in den beheizten und gemütlichen Bauwagen zurückzuziehen, um sich aufzuwärmen. Doch die Mädchen und Jungen wollten von sich aus nur ganz selten in den Bauwagen, berichtet das Klein Hundorfer Erzieherteam. Das Gelände des Waldkindergartens sei so abwechslungsreich, dass es nie langweilig werde.

Das bestätigt auch eine Mutter: „Begeistert erzählt mir mein Sohn, wie sie im Winter Eiskristalle im Bach untersuchten, Schneepferde bauten oder bei Matschwetter einen Hang herunterrutschen. Mein Kind ist viel weniger krank als sonst, da das viele Draußensein sein Immunsystem stärkt.“

 

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