Rehna : Keine Ferien ohne Sommerspaß

Frisch gedruckt: Anna und Sandra Sambor-Neumann mit den Flyern zum Ferienprogramm.
Frisch gedruckt: Anna und Sandra Sambor-Neumann mit den Flyern zum Ferienprogramm.

Familie Neumann aus Rehna kreiert in Eigeninitiative mit Vereinen ein Ferienprogramm

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09. Juli 2014, 23:15 Uhr

Eine Familie mit drei Kindern braucht ein Ferienprogramm. Folglich dürfte es einer Stadt mit mehr als 3000 Einwohnern nicht anders gehen. Davon sind Henryk Neumann, seine Frau Sandra Sambor-Neumann und ihre Kinder überzeugt. Zum zweiten Mal stellten sie ein Ferienprogramm für die Klosterstadt auf die Beine. „Es sind Angebote vor Ort, für Kinder, die nicht verreisen oder nach der Hortbetreuung weitere Abwechslung wünschen“, sagt Sambor-Neumann.

Zum Ferienprogramm gehören Aktivitäten wie die Kinder-Pferde-Freizeit des Reit- und Fahrvereins Rehna, ein Tag der Sinne am und im Kloster Rehna, ein Schnuppertraining mit den Motocrossern vom MC Rehna oder Badminton sowie Tennis beim Rehnaer Sportverein. Zwölf Angebote für sechs Wochen Ferien – zwei in der Woche, teils kostenlos – die in einem frisch gedruckten Flyer präsentiert werden. „Sicherlich, die Vereine muss man ansprechen, aber die Resonanz ist gut“, sagt Henryk Neumann. Neu im Programmpaket ist ein 3-Tage-Paket mit Diakon Matthias Krause. Aussuchen und mitmachen ist angesagt: Er lädt zur Kirchturmbesteigung, zum gemeinsamen Frühstück, eine Fahrradtour und Badeausflug.

Bei Familie Neumann ist die Ferienplanung und Flyerherstellung fester Bestandteil der Vorferienzeit. Da lässt sich Tochter Anna nicht lange bitten. Sie steuerte das Titelbild bei, welches zeigt, was Kindern so durch den Kopf geht. „Mal sehen, vielleicht hat die Schule Interesse, einen Wettbewerb für zukünftige Titelbilder auszurufen“, meint Sambor-Neumann. In jedem Fall sind die 400 Flyer Bestandteil der Zeugnismappen. Möglicherweise unterstützt die Stadt Rehna die Privatinitiative und gibt den Flyer künftig in höherer Auflage in Druck. Sambor-Neumann ist jedenfalls gespannt: „Wir stellen dem Kulturausschuss das Projekt vor.“

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