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Generationswechsel in Lützow : Juniorchef übernimmt Geschäft

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gastronom Ingo Burmeister übergibt die „Scharfe Kurve“ an Sohn Bernhard

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Mit dem Start ins Jahr 2017 brechen auch für die Betreiber der Gaststätte „Zur Scharfen Kurve“ neue Zeiten an, Sohn Bernhard Burmeister übernahm mit dem Jahreswechsel als neuer Inhaber die Geschäfte von Vater Ingo. Der Senior-Chef hatte 1993 den Gasthof übernommen, der bereits seit 1932, damals als Pferdeausspanne, besteht. Seit 1990 arbeitet Ingo Burmeister bereits in der bekannten Lützower Gaststätte.

Dass sich die Gastronomie an dieser Stelle in Lützow in den vergangenen Jahren etabliert hat, lag nicht zuletzt am ständigen Erweiterungs- und Umbaukonzept der Familie Burmeister. Nachdem bereits in geringer Entfernung ein Gästehaus den Besuchern Übernachtungsmöglichkeiten bietet, wurde mit dem Anbau des Wintergartens als Eiscafé vor einigen Jahren ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung absolviert. „Auch wenn es finanziell aufwendige Schritte sind, haben wir es nicht bereut“, sagte Juniorchef Bernhard Burmeister. Der 30-Jährige hatte zuvor eine Ausbildung als Hotelfachangestellter und später eine Barkeeperausbildung absolviert und arbeitet seit Jahren im Familienbetrieb. „Ich denke, hier lange überall mitgearbeitet zu haben und alles von der Pike auf gelernt zu haben, kann sich nur auszahlen“, sagte Bernhard Burmeister. Er könne selbst als Koch in der Küche einspringen, erklärte er. Dank Muttis übernommener und gelernter Kochkünste wisse er auch dort bestens Bescheid.

Trotz der offiziellen Inhaberänderung werde sich an der Zusammenarbeit zwischen Sohn und Vater nichts ändern, sagte der Lützower. Immer noch werde gemeinsam über Vorhaben und Aktionen gesprochen. Als nächstes wollen die Burmeisters ihr Gästezimmerangebot erweitern und das großelterliche Haus in Rosenow um- und ausbauen. „Damit können wir 40 Gästen eine Bleibe bieten“, sagte Ingo Burmeister. Das sei gerade für Feiern wie Silvester oder Hochzeiten ein wichtiger Pfeiler im Angebot, sagte der Senior-Chef. Allerdings stellen die Burmeisters auch Mitarbeiterwohnungen zur Verfügung. Personal in der Gastronomie sei schwer zu bekommen und wohne auch nicht immer in der Umgebung. „Deshalb ist es vielleicht ein guter Anreiz, gutes Personal zu finden“, sagte Bernhard Burmeister, der derzeit 15 Angestellte beschäftigt. Das wird sich auch unter der neuen Inhaberschaft nicht ändern. Sieben Jahre lang ist Bernhard Burmeister nun durch das Finanzamt und die Überschreibung gezwungen, keine Lohn- und Gehaltsänderungen vorzunehmen. Doch darin sieht der 30-Jährige kein Problem. „Wir arbeiten auf einem sehr hohen Niveau. Wir brauchen alle unsere Angestellten“, erklärte er.

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