Osterfeuer Lützow : Jugendwehr zeigt, was sie drauf hat

Schnelligkeit und Präzision – die Jugendfeuerwehr Lützow präsentiert ihr Können vor gut 300 Besuchern des Osterfeuers auf dem Kiebitzberg. Fotos: Holger Glaner
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Schnelligkeit und Präzision – die Jugendfeuerwehr Lützow präsentiert ihr Können vor gut 300 Besuchern des Osterfeuers auf dem Kiebitzberg. Fotos: Holger Glaner

Beim Osterfeuer in Lützow präsentieren Nachwuchsfeuerwehrleute vor gut 300 Besuchern einen Ausschnitt ihres Könnens

svz.de von
18. April 2017, 05:00 Uhr

Stürmische Ostern – na und? Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lützow ließen sich davon nicht beeindrucken. Im Rahmen des erst zweiten Osterfeuers, das der Förderverein der Feuerwehr organisiert hatte, zeigte der Brandschützer-Nachwuchs den gut 300 Besuchern am Ostersonnabend auf dem Kiebitzberg, was er schon so drauf hat. Und das in rasantem Tempo.

Vom Schläuche ausrollen über Knoten, Stiche und Bunde setzen bis zum gezielten Umgang mit der Kübelspritze musste alles ganz schnell, aber genauso präzise über die Bühne gehen. „Das Ganze läuft ab wie ein Staffellauf. Bei einem echten Pokalwettbewerb kommen die Zeit und die Anzahl der Fehler der Fehler in die Wertung“, erzählt Manja Zietzling. Mit Engelsgeduld bereitet die Jugendwartin der Lützower Wehr die jungen Brandschützer auf ihren Kurzauftritt vor dem Osterfeuer vor. 13 Mitglieder im Alter von zehn bis 18 Jahren zählt die Jugendfeuerwehr in Lützow derzeit. Dazu kommen vier junge Florentiner im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. „Wir suchen immer Nachwuchs, gerade auch vor dem Hintergrund, dass wir erst im Januar fünf Jugendliche an die Erwachsenen-Wehr abgegeben haben“, sagt Manja Zietzling. Geübt werde immer mittwochs ab 17 Uhr, Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus Lützow. Wer Lust hat, solle an diesen Tagen doch einfach mal vorbeischauen, so die Jugendwartin.

Das Osterfeuer selbst erfreute sich übrigens trotz teils stürmischen Wetters großen Zuspruchs. Lange Zeit war offen, ob die Kameraden der Feuerwehr dieses überhaupt entzünden würden. „Bei dem starken Wind können wir das guten Gewissens nicht machen“, sagte Tino Waldraff mit besorgtem Blick gen Himmel auf die schnell vorüberziehenden Wolken. Doch am Ende ging alles gut, mit zweistündiger Verspätung wurde das Feuer auf dem Kiebitzberg zur Freude der zahlreichen Besucher entzündet. Der Lützower Wehrführer Reiner Maas: „Das hat sich gelohnt. Die letzten Besucher sind erst gegen halbzwölf nach Hause gegangen.“ Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt übrigens komplett dem Förderverein der Feuerwehr zu Gute – unter anderem für Ausfahrten der Jugendwehr.

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