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Gadebusch stellt die Weichen : Jugendtreff: Stadt setzt aufs DRK

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bürgermeister und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes loteten mögliche Zusammenarbeit in Gadebusch aus

Für hunderte Kinder und Jugendliche in und um Gadebusch zeichnet sich offenbar eine Lösung ab, wo sie von Januar 2017 an Freizeitangebote nutzen können. So setzt die Stadt Gadebusch künftig aller Voraussicht nach auf eine Kinder- und Jugendarbeit unter der Flagge des Deutschen Roten Kreuzes – Kreisverband Nordwestmecklenburg. Das deutet sich nach einer ersten Gesprächsrunde zwischen Vertretern des DRK-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg, der Stadt Gadebusch, Mitarbeitern des Landkreises und der Verwaltung ab.

„Das DRK gilt als erfahren und seriös“, sagte Bürgermeister Ulrich Howest nach der Beratung mit dem Vorstandsvorsitzenden des DRK-Kreisverbandes, Ekkehard Giewald. Das Gespräch sei in einer guten Atmosphäre verlaufen. Ähnlich äußert sich Ekkehard Giewald vom DRK. „Es war sehr konstruktiv. Wir denken, dass wir eine gute Lösung erarbeiten können.“

Bei dem Treffen hatten sich Vertreter der Kommunen und des DRK unter anderem das ehemalige Schützenhaus angeschaut. Eine weitere Besichtigung soll im Freizeithaus folgen. Eines der Häuser könnte als künftiger Standort für einen Kinder- und Jugendtreff in Frage kommen. Eine Entscheidung hierzu ist allerdings noch nicht gefallen. „Wir – DRK, Stadt und Landkreis – sind aber optimistisch, dass es auch nach dem 1. Januar 2017 mit der offenen Jugendarbeit weiter geht in Gadebusch“, so Howest.

Das DRK will nun in seinem bundesweiten Personalpool zwei Stellenausschreibungen für den Standort Gadebusch starten. Darüber hinaus soll bis Ende August ein pädagogisches Grundkonzept für die Arbeit in Gadebusch erstellt werden. „Wir haben ein großes Interesse daran, das fortzuführen, was hier über Jahre hinweg erfolgreich erarbeitet wurde und möchten das nach Möglichkeit erweitern“, sagt Ekkehard Giewald vom DRK. Er kündigt diesbezüglich auch Gespräche mit denjenigen an, die sich seit Jahren ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche in Gadebusch engagieren und zum Beispiel Kurse anbieten.

Dass in der Münzstadt ein neuer Partner für die Kinder- und Jugendarbeit gesucht wird, hängt unter anderem mit der bevorstehenden Schließung des Mädchentreffs zum Jahresende und dem drohenden Aus des Kinder- und Jugendfreizeit e. V. zusammen. Sämtliche Beschäftigten des Vereins hatten in diesen Tagen die Kündigungen zum 31. Dezember 2016 erhalten (SVZ berichtete). Zur Diskussion steht zudem die Vereinsauflösung. Beschlossen sei diese allerdings noch nicht, betont unlängst der Vereinsvorsitzende Rico Greger gegenüber der SVZ.  

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erstellt am 06.Jul.2016 | 21:59 Uhr

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