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Oldtimer in Dorf Mecklenburg : Jubiläumstreffen mit Kraftpaketen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Zum 25. Mal findet an diesem Wochenende das über die Kreisgrenzen hinaus bekannte Oldtimer- und Raritätentreffen statt

„Unser größter Wunsch für dieses Wochenende ist trockenes Wetter“, sagt Falko Hohensee. Damit dürfte der Direktor des Kreisagrarmuseums gewiss im Namen aller sprechen. Denn in Dorf Mecklenburg findet an diesem Wochenende zum 25. Mal das weit über die regionalen Grenzen bekannte Treffen „Oldtimer & PS-Raritäten“ statt.

Darauf haben sich etliche Schrauber, Tüftler und Traditionspfleger historischer Fahrzeug- und Motorentechnik schon recht lange vorbereitet. Deren schönster Lohn nach Fleiß und Aufwand ist für sie letztendlich Anerkennung bei öffentlicher Präsenz ihrer gepflegten Liebhaberstücke. Denn von der Anzahl der Teilnehmer aus Nah und Fern lebt eine solche Veranstaltung, die inzwischen über ein viertel Jahrhundert gereift ist.

Los geht es heute und morgen um 10 Uhr. Zeitgleich öffnet am heutigen Sonnabend auch eine neue Sonderausstellung ihre Pforten. So findet sich manch gestandener Oldtimerfreund mit seinem Liebhaberstück auf Bilddokumenten wieder und auch begehrte Sammlertrophäen, die über die Veranstaltungsjahre als Siegerpreise vergeben wurden, erinnern an erlebnisreiche Momente der Oldtimertreffen. „Unterstützt hat uns dabei Hans-Joachim Zeigert aus Wismar, der uns als Bildjournalist oftmals mit der Kamera bei den Treffen begleitete und schöne Fotos zur Verfügung stellte“, so das Lob von Hohensee. Zudem läuft über den Bildschirm eine geschichtliche Präsentation über erlebte 25 Veranstaltungsjahre als Endlosschleife.

Doch das Primat hat auch in diesem Jahr wieder die Schau der betagten mobilen und stationären Technik. Zudem gelang es im letzten Moment noch einen echten Ausstellungsknüller herbeizuschaffen, ein so genanntes Rocket-Bike. So viel will Falko Hohensee vorab schon verraten: „Es handelt sich um das stärkste und schnellste Motorrad der Welt mit einer Leistung von 7000 PS bei einer Spitzengeschwindigkeit von 640 km/h.“

Weniger dramatisch fliegen da die Späne bei Sägevorführungen am museumseigenen, historischen Sägegatter. Eigenstromerzeugung ist zudem wieder ein Thema. Dafür sorgt noch immer ein MWM-Diesel der einstigen Motorenwerke Mannheim aus dem Jahre 1924. Zu erleben sind unter anderem der älteste Traktor aus eigenem Bestand, ein McCormick von 1927, sowie das bullige Kraftpaket, ein ungarischer DUTRA-Schlepper von 1967.

Ganz im Zeichen des Jubiläums lässt es sich Landrätin Kerstin Weiss am heutigen Sonnabend um 13 Uhr nicht nehmen, das Engagement von zehn der treuesten, aktivsten und ältesten Teilnehmer des über die Jahre gewachsenen Oldtimertreffens zu würdigen. Im Anschluss starten die „Buggy Beat Busters“ mit ihren Showprogramm. Ab 19.30 Uhr heißt es wieder gemütliches und kontaktförderndes Beisammensein bei traditionellen „Benzingesprächen“, untermalt mit einem musikalischen Mix unter DJ-Assistenz. Ein Höhenfeuerwerk gegen 22.30 Uhr würdigt den besonderen Anlass.

Musikalisch gestaltet sich auch der Frühschoppen von 11 bis 13 Uhr am Sonntag, wenn dazu das Mecklenburger Blasorchester aufspielt. Ganz anders klingen die Töne, wenn sich anschließend die verschiedensten Oldtimer mit ihren Traditionspflegern dem Publikum präsentieren. Ganz nebenbei finden vielleicht manche Schnäppchenjäger wieder das eine oder andere gesuchte Objekt auf dem Teilemarkt oder als Erinnerungsstück im Museumsshop. Die weiblichen Akteure des Museumsvereins warten an beiden Tagen mit selbst gebackenem Kuchen auf.

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