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14 Millionen für Rehna : Jetzt kommt das schnelle Internet

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Einwohner der Gemeinden Rehna, Carlow, Schlagsdorf, Utecht, Königsfeld und Thandorf sollen bis Ende 2018 versorgt sein

Mit knapp 14,8 Millionen Euro im Gepäck besuchte Infrastrukturminister Christian Pegel gestern die Klosterstadt Rehna. Millionen Fördermittel für die flächendeckende Versorgung mit schnellem Breitband-Internet für Einwohner in den Bereichen des Amtes Rehna, die davon bislang nur träumen konnten. Und so dürfen sich nun die Menschen in den Gemeinden Rehna, Carlow, Schlagsdorf, Utecht, Königsfeld und Thandorf darauf freuen, bis Ende 2018 per Glasfaserkabel mit Datenübertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde ans weltweite Netz angeschlossen zu werden.

Ein Quantensprung. Denn bis heute werden viele ländliche Gebiete mit dem Internet über langsame Kupferkabel oder quasi aus der Luft versorgt. Die Funkantennen werden oft auf Dächern von früheren DDR-Bauten montiert. Fallen diese – wie in Thandorf – irgendwann der Abrissbirne zum Opfer, wird es schnell sehr dunkel auf den Bildschirmen der Internet-Nutzer.

Dank der Fördermittel-Millionen, die aus einem Bundesprogramm sowie einer ergänzenden Förderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kommen, soll dies nun endlich anders werden. Die Ausschreibung zur Vergabe der Ausbauleistungen soll noch in diesem Jahr erfolgen.

„Die Ausbauarbeiten selbst werden allerdings erst im nächsten Jahr beginnen“, sagt Marie-Luise Kiepura, die als neue Breitbandkoordinatorin des Landkreises Nordwestmecklenburg tätig ist.

Welche Gemeinde, welcher Ort, welcher Haushalt zu welchem Zeitpunkt mit schnellem Internet versorgt wird, könne derzeit nicht gesagt werden. „Das hängt ja davon ab, wer die Ausschreibung gewinnt“, sagt Christian Pegel. Er halte es für wahrscheinlich, dass nicht alle Gemeinden gleichzeitig ans Netz aufgeschaltet, sondern je nach Stand der Arbeiten Stück für Stück zugeschaltet werden. Spätestens Ende 2018 soll aber alles fertig sein. „Wenn man allerdings wegen eines harten Winters oder aus anderen Gründen eine Bauverzögerung von ein bis zwei Monaten hinnehmen muss, bringt das sicherlich auch niemanden um“, so der Minister.

Konkretere Informationen für den Ausbau des Breitbandinternets in Nordwestmecklenburg sollen am 13. September auf einer Regionalkonferenz in der Malzfabrik Grevesmühlen veröffentlicht werden.

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erstellt am 26.Jul.2016 | 20:45 Uhr

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