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Schildetal ist startklar : Jetzt geht es zur Deutschen Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Rund 2000 Feuerwehrleute aus ganz Deutschland zieht es zum Wettkampf nach Rostock – und ein Frauenteam aus Schildetal ist mit dabei

Sie sind Arzthelferin, Studentin, Kino-Mitarbeiterin oder Erzieherin und würden für andere durchs Feuer gehen: die Damen der Freiwilligen Feuerwehr Schildetal. Sie werden in wenigen Tagen ins Rostocker Leichtathletikstadion einziehen und sich dort einen Traum erfüllen. Denn sie starten zum ersten Mal in ihrem Leben bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften, die nur alle vier Jahre stattfinden.

Sollte ihnen in der Hansestadt ein Überraschungscoup gelingen, würde es die Mecklenburgerinnen in die Alpen verschlagen. Denn die drei Erstplatzierten der Deutschen Meisterschaft sind für die Feuerwehrolympiade 2017 im österreichischenen Villach qualifiziert. Für Sandra Melchin, die den Spitznamen Major trägt, ist das allerdings Zukunftsmusik. „Schon der Start bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften ist Ehre genug“, sagt Melchin.

Rund 2000 Feuerwehrleute aus ganz Deutschland werden sich bei den Wettkämpfen messen. Schildetals Wehrführer René Werner hofft auf eine möglichst große Unterstützung: „Wer uns anfeuern will, muss am Sonnabend, 30. Juli um 11.04 Uhr im Leichtathletik-Stadion sein. Dann erfolgt unser Start im Löschangriff trocken. Um 11.34 Uhr steht der Staffellauf über 400 Meter an, ebenfalls im Stadion.“ Gegen 15 Uhr beginnen die Siegerehrungen.

Je näher die Deutsche Meisterschaften rücken, umso aufgeregter werden die Schildetalerinnen – trotz monatelangen Trainings. „Lampenfieber? Ja, das haben wir und lässt sich nicht bestreiten“, sagt Michelle Kieler. Die 19-Jährige hofft, dass spätestens mit dem Startschuss das Lampenfieber verschwunden ist und die Routine einsetzt.

Für Schildetal an den Start geht auch Christina Schulz. Ihr persönliches Ziel für die Meisterschaft lautet: Auf keinen Fall Letzte werden. „Ein Platz im Mittelfeld wäre super“, so die 30-Jährige.

Ein Maskottchen soll den Frauen aus Schildetal übrigens Glück bei ihrem Start und möglichen Überraschungscoup bei den Deutschen Meisterschaften bringen. Dabei handelt es sich um „Hugo“, einen Teufel aus Plüsch, verrät Amanda Charlotte Werner. Sie ist mit ihren elf Jahren das Nesthäckchen in dieser eingeschworenen Truppe und darf aufgrund ihres Alters leider noch nicht mitmachen bei den Großen.  

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erstellt am 22.Jul.2016 | 05:00 Uhr

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