Brüsewitz : Jahreswechsel für die Kleinen

Bereit für Silvester: Kita-Leiterin Grit Petersohn (3.v.l.) und die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Pusteblume“.
Bereit für Silvester: Kita-Leiterin Grit Petersohn (3.v.l.) und die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Pusteblume“.

Die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Brüsewitz gibt Tipps für ein gelungenes Silvester mit den Kindern und einen Ausblick auf 2018

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30. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Alle schauen gespannt in den Himmel, gemeinsam wird bis Null runtergezählt und dann schießen die Raketen in den Himmel – Silvester. Damit der Neujahrsbeginn zur Mitternacht auch für die Kleinen attraktiv wird, gibt Grit Petersohn von der Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Brüsewitz ein paar Ratschläge.

„Silvester ist spät, daher sollten die Kinder am Tag einen langen Mittagsschlaf machen. So können sie gemeinsam mit den Eltern aufbleiben“, sagt die Leiterin der Kita. Wenn die Kinder aber doch schon vor Mitternacht Müdigkeitserscheinungen zeigen, rät Grit Petersohn zum „Silvester in Schichten“. Dabei wird immer wieder mal ein kleines Feuerwerk gestartet. „So bleiben die Kinder aufmerksam.“ Gegebenenfalls müsse man das große Feuerwerk eben vorziehen. „Gegen den Willen der Kinder wird das kein schöner Abend. Dann wird gequengelt und geweint.“

Um der Müdigkeit vorzubeugen empfiehlt Grit Petersohn am Tag ruhige, gemeinsame Aktionen. „Die Eltern können mit ihren Kindern zum Beispiel backen oder spazieren gehen.“ Auch das Herstellen der beliebten Kinderbowle ist ein vorabendlicher Höhepunkt für viele Kinder.

„Bei unseren Kindern wird es kein knallfreies Silvester geben“, schätzt Grit Petersohn. Dafür würden die Kinder viel zu gespannt auf das farbenfrohe Feuerwerk warten.

Dass es zu Silvester auch ohne Raketen laut werden kann, erklärt eine Erzieherin vom Team “Pusteblume“. „Mit Kochtöpfen oder Trommeln lässt sich wunderbar Krach erzeugen.“ Der kann sogar das Knallen der Böller übertönen. In einigen Haushalten werde zum Jahreswechsel aber auch musiziert, wissen die Erzieherinnen. „Wie die Kleinen Silvester feiern können, wollen wir den Eltern gar nicht vorschreiben“, betont Grit Petersohn. Manchen reicht schon etwas Tischfeuerwerk.

Die Kita „Pusteblume“ selbst wird im Jahr 2018 ein längerfristiges Projekt angehen: „Wir wollen einen neuen Krippenteil anbauen und die Räumlichkeiten der Kita sanieren“, verrät die Leiterin. 2018 werde der Bau noch nicht beginnen, wohl aber die Planungen.

„Insgesamt soll Platz für eine weitere Krippengruppe entstehen.“ Das wären rund zwölf neue Plätze. Im kommenden Jahr sollen die Pläne geschmiedet und konkretisiert werden, damit im Idealfall 2019 die Bagger anrollen können.

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