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Oldtimer zu Besuch : Jaguars und Erbsensuppe in Rehna

vom

Bevor die eigentlichen Feierlichkeiten zum 122-jährigen Bestehen der Rehnaer Feuerwehr beginnen, konnten sich die Mitglieder am Sonnabend über den Besuch der Sektion Nord des Jaguar Association Germany e.V. freuen.

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erstellt am 30.Apr.2012 | 12:29 Uhr

Rehna | Bevor heute die eigentlichen Feierlichkeiten zum 122-jährigen Bestehen der Rehnaer Feuerwehr beginnen, konnten sich die Mitglieder am Sonnabend über den Besuch der Sektion Nord des Jaguar Association Germany e.V. freuen. Ein Nachmittag zwischen Erbsensuppe und Benzingesprächen.

Gegenh 13 Uhr rollten die ersten glänzenden britischen Automobile auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr. "Der Jaguarclub ist auf uns zugekommen, ob sie hier auf ihrer Tour zum Mittagessen Station machen und die Feuerwehr besichtigen können ", so Wehrführer Henry Wanzenberg. Dem Organisator der Saisonausfahrt, Michael Kück, war der große gepflasterte Platz bei seiner Streckenplanung aufgefallen. Im Internet hatte er recherchiert, wo es sich am besten mit einer so großen Gruppe übernachten lässt und war dabei auf das Schloss in Wedendorf gekommen. "Wir hatten zwar mehrere Alternativen, aber nach einer Vorortbesichtigung kam nur dieses Ziel infrage", so Kück.

Das Rahmenprogramm des Vereins beinhaltete an diesem Wochenende neben längeren Überlandfahrten natürlich regionale Sehenswürdigkeiten. Und so kehrten die 28 Fahrzeuge nach einer Besichtigung der "gläsernen Molkerei" in Dechow auf dem Platz der Feuerwehr ein, um sich für die Weiterfahrt zu stärken. Die Erbensuppe hatten die Clubmitglieder dabei bewusst gewählt. "Anderes Essen haben sie im Schloss genug, da wollten sie zum Mittag eine ordentliche Erbsensuppe", so Wanzenberg.


Doch vor allem drehte sich an diesem Nachmittag alles um die wertvollen Wagen. Besonders der Jaguar E-Type Serie III, Baujahr 1973, von Heiko Dietz zog viele Blicke auf sich. Wie viele seiner Begleiter hat sich der Angestellte im Sparkassenverband mit dem Kauf des Wagen einen Kindheitstraum erfüllt. "Es war schon immer mein Traumauto", so Dietz, der sich auch von einem Verbrauch von mehr als 20 Liter auf 100 Kilometer nicht vom Kauf abschrecken ließ. Der Wagen ist natürlich nichts für den Alltag, so Dietz, auch wenn der 12-Zylinder bis zu 240 Kilometer pro Stunde auf die Straße bringen kann.


Auch Volkrad Daum ist stolz auf seinen Jaguar, denn sein XK 120 Roadster OTS ist das älteste Auto in der Sektion Nord. Trotz des Baujahres 1950 ist das Fahrzeug in tadellosem Zustand. Das liegt aber auch vor allem an Daum selbst. Der gelernte Kfz-Mechaniker hat seinen Wagen selbstständig innerhalb von fünf Jahren komplett restauriert. "In Amerika ist so ein ähnliches Auto vor kurzem für 240 000 Dollar verkauft worden", so Daum.

Und auch Organisator Kück liebt seinen XJ Serie III, Baujahr 1992. Mit der Marke Jaguar verbindet der Bankkaufmann vor allem ein "Very British-Gentleman Gefühl", dass durch die Jerry-Cotton-Kriminalromane und die britische 70er-Jahre Fernsehserie "Die Zwei" geprägt wurde. Und vielleicht kann die Rehnaer Feuerwehr, nach regem Austausch an diesem Nachmittag, dieses Gefühl in ihre jetzt anstehenden Feierlichkeiten integrieren.

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