zur Navigation springen

Jagdkanzel zerstört: Unbekannte schoben Hänger in die Kiesgrube

vom

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 06:36 Uhr

Wedendorf | Eine Jagdkanzel als Hängeraufbau ist nahe Wedendorf nur noch Schrott. Mit der mutwilligen Zerstörung des Privateigentums beschäftigt sich jetzt die Polizei in Gadebusch. Nach deren Angaben wurde zwischen Sonnabend, 7. September und Sonntag, 8. September die Jagdkanzel auf dem Klingenberg zerstört. So schoben die bislang unbekannten Täter die Jagdeinrichtung in eine benachbarte Kieskuhle unterhalb des Wasserwerkes. Die Kanzel stürzte dabei mehrere Meter in die Tiefe und wurde komplett zerstört.

In der Zeit vom 1.September bis 9. September wurden zwei Wasserschieber-Tafeln von ihren Metallpfosten auf dem "Gipfel" des Klingenbergs gewaltsam abgerissen. Eine angebrochene Tafel konnte in ca. 25 Meter Entfernung im Gras liegend gefunden werden. Durch die Polizei wurde die Tafel zum Zwecke einer kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erst Ende August wurden im Nordwesten Jagkanzeln zerstört. Unter anderem zwischen Gressow und Bobitz. Dort warfen unbekannte Täter die Fenster der Kanzel ein. Nach Reparatur durch den Jäger, suchte die Täter das Objekt nochmals heim und zerstörten vier Scheiben. Insgesamt entstand dort ein Sachschaden von zirka 350 Euro. Der zuständige Jäger in Bobitz hat für Hinweise die zur Ergreifung der Tatverdächtigen führen eine Belohnung von 100 Euro ausgelobt.

Hinweise zu den Sachbeschädigungen auf dem Klingenberg nimmt die Polizei in Gadebusch unter der Telefonnummer 03886−7220 entgegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen