Lesermeinungen : Isegrims Rückkehr löst Freude und Angst aus

Der Wolf gehört in unsere Natur / Kritiker warnen vor Verharmlosung

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03. März 2015, 21:00 Uhr

Die möglichen Wolfssichtungen bei Stöllnitz haben die Debatte um den Umgang mit Raubtieren dieser Art erneut entfacht. Auf unserer Online-Plattform und der SVZ-Facebook-Seite meldeten sich zahlreiche Leser. Gerhard Werner Schlicke warnt in seinem Leserkommentar, den Respekt vor diesem Raubtier zu verlieren: „Der Wolf ist kein Schäferhund und will sicher auch nicht von Spaziergängern gekrault werden, aber er gehört in unsere Natur. Das Problem ist nur, dass wir uns daran gewöhnt haben, dass es in unseren Wäldern Wolf, Luchs und Bär seit Generationen nicht mehr gibt.“ Konrad Schultz gibt zu bedenken: „Noch hat der Wolf genug Beute in der Natur, aber was kommt danach? Wo Licht ist, dort gibt es auch Schatten.“

In weiteren Lesermeinungen wird die Rückkehr des Wolfes ausdrücklich begrüßt. „Ich finde es gut, dass der Wolf wieder in Deutschland Einzug gehalten hat“, schreibt beispielsweise Sven Nowack. SVZ-Leserin Chris Tine merkt an: „Wunderschöne Tiere und außerdem waren sie vor den Menschen auf unserem Planeten. Also gehören sie auch hierher. Und sie wildern nun mal. Woher soll der Wolf wissen, was er darf oder nicht darf?“ Ähnlich äußert sich Thomas Ende: „Wenn Menschen ihm so einfache, wehrlose Beute zur Verfügung stellen, dann sind die Menschen Schuld und nicht der Wolf.“ Der Mensch sehe sich ja als Krönung der Schöpfung, also solle er sich etwas Schlaues ausdenken, um den Wolf daran zu hindern, Schafe zu reißen.

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