Reitplatz Rehna : Investition in die Kanalisation

Der Reitplatz soll einen Anschluss an die Kanalisation erhalten
1 von 2
Der Reitplatz soll einen Anschluss an die Kanalisation erhalten

Rehnaer Bauausschuss befürwortet Anschluss für Schmutzwasser am Reitplatz. Mieter könnten an Kosten beteiligt werden

svz.de von
25. November 2015, 16:32 Uhr

Die Klosterstadt will ein missliches Problem lösen: Am Reitplatz soll endlich ein Schmutzwasseranschluss für Toilettenwagen entstehen. Damit würden die mobilen Toiletten an das zentrale Abwassersystem angeschlossen. Ein Strom- und ein Frischwasseranschluss sind auf dem Gelände bereits vorhanden. Der Bauausschuss der Klosterstadt hat einer entsprechenden Beschlussvorlage am späten Dienstagabend einstimmig zugestimmt.

Bislang wurden bei Veranstaltungen mobile Toilettenhäuschen aufgestellt, die mit einem Tankwagen verbunden waren. Es ist auch vorgekommen, dass die Hinterlassenschaften aber in die Natur sickerten. Wenn die Stadtvertretung sich dem Votum des Bauausschusses anschließt, ist damit zukünftig Schluss. 8  000 Euro investiert Rehna dann in den Bau. „Das sind ja nur 25 Meter“, sagt Bürgermeister Hans-Jürgen Oldenburg. Keine große Sache eigentlich.

Richtige Toiletten will die Stadt aber nicht bauen. „Dafür ist uns das Geld zu schade“, meint der Bürgermeister. Er fürchtet Vandalismus.

Der Reitplatz dient in Rehna als Veranstaltungsort und mit dafür fälligen Platzmieten soll ein Teil der Investitionskosten wieder in die Stadtkasse zurückfließen. Bei Großveranstaltungen wie dem Rehna Openair beispielsweise zahlte der Veranstalter bislang eine Miete von rund 300 Euro. Kleinere Veranstaltungen wie ein Zirkus mussten nur Strom und Wasser zahlen, aber keine Miete. Eine Ermessenssache sei das, heißt es vom Amt. Sportveranstaltungen hingegen waren völlig frei von Mietkosten.

Ob das nach dem Anschluss an die Kanalisation so bleibt, wird sich zeigen. Es gibt in der Verwaltung Überlegungen, die Mieter des Platzes am Wasseranschluss zu beteiligen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen