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Sanierung derSchweriner Straße in Gadebusch : Innenstadt wird zur Staufalle

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Kraftfahrer müssen sich in der Stadt Gadebusch in den nächsten Monaten auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund dafür ist die Sanierung der Schweriner Straße, die eine Verkehrsader ist und voll gesperrt werden muss.

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erstellt am 07.Mär.2012 | 07:31 Uhr

Gadebusch | Kraftfahrer müssen sich in der Stadt Gadebusch in den nächsten Monaten auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund dafür ist die Sanierung der Schweriner Straße, die eine Verkehrsader ist und voll gesperrt werden muss. Wer aus Richtung Schwerin kommt und zum Markt will, kann eine Umleitungsstrecke über den Wakenstädter Weg nutzen.

Wie das Gadebuscher Bauamt gestern informierte, werden in diesem Jahr rund 800 000 Euro in das Vorhaben invest. Es handelt sich damit um das größte Bauprojekt in 2012. Dabei soll die Fahrbahnbreite der Schweriner Straße von acht auf sechs Meter reduziert werden. Zudem werde es nach Abschluss der Sanierung rund 100 statt bislang 70 Parkplätze geben. Um Rasern Einhalt zu gebieten, soll auch weiterhin Tempo 30 in der Schweriner Straße gelten. "Wir werden daran auf Biegen und Brechen festhalten", sagte Bauamtsleiterin Rommy Elßner gegenüber Anwohnern.

Offizieller Baustart ist am Montag nächster Woche. Mit einer Vollsperrung müssen Kraftfahrer von Dienstag, 13. März an rechnen. Das betrifft zunächst den Bereich von der Alter Feuerwache bis zum Abzweig Schwarzer Weg. Anliegern soll das Erreichen ihrer Grundstücke auch während der Bauphase ermöglicht werden.

Im Zuge des Bauprojekts werden auch die Gehwege und Straßenbeleuchtung erneuert. Darüber hinaus lässt der Zweckverband Radegast die Trinkwasser-Leitung und der Energieversorger Wemag sein Kabelnetz erneuen.

Ende November dieses Jahres sollen die insgesamt zwei Bauabschnitte beendet sein. Zeitliche Verzögerungen sind möglich, falls Bodendenkmalpfleger Sensationsfunde unter der Straßendecke machen sollten. "Wenn sie etwas finden, was von archäologischer Bedeutung ist, kann es zu Verspätungen kommen. Wir sind aber bestrebt, so zügig wie möglich zu arbeiten und werden unter Vollsperrung bauen", sagte Diplomingenieur Holger Saupe vom Schweriner Planungsbüro Kirsch und Leirich.

Aufgrund der Bauarbeiten ist auch die Verlegung zweier Bushaltestellen notwendig. "Wir haben mit der SGS Bus und Riesen gesprochen. Es werden Haltestellen in der Straße Amtsbauhof und am Markt neu einegrichtet", kündigte Holger Saupe an.

Auf finanzielle Belastungen müssen sich Hausbesitzer nach Angaben des Bauamtes frühesten im Jahr 2014 einstellen. Dann sollen die Bescheide für die anteiligen Straßenausbaubeiträge verschickt werden.

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