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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

24. Oktober 2017 | 04:28 Uhr

Schaalseeregion : Ideen am Stammtisch schmieden

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Unternehmer, Freiberufler und ehrenamtlich engagierte Bürger treffen sich zum Thema „SchaalseeSeiten“ am 10. April in Gadebusch

von
erstellt am 03.Apr.2014 | 00:22 Uhr

Es gibt wunderschöne Schaalseeansichten, Erinnerungen an einen unvergesslichen Schaalseeurlaub und ab dem 10. April möglicherweise ein vergrößertes Netzwerk „SchaalseeSeiten“ – eine Arbeitsgruppe mit eigener Internetseite (www.schaalseeseiten.de), die sich für weitere besondere Erlebnisse im Bereich Kultur, Tourismus und Wirtschaft engagiert. Das haben sich zumindest Barbara Nikolic und Gabriele Kardoff und mit ihnen weitere acht Akteure als auch Regionalmarkeninhaber in der Schaalseeregion auf die Fahnen geschrieben.

Das Ziel der beiden Frauen aus Roggendorf und Klein Salitz ist ein stärkeres Miteinander sämtlicher Akteure der Region. „Wir wollen in lockerer Atmosphäre schauen, was Handwerker mit Beschäftigten als auch kleine Unternehmen für sich und die Region auf die Beine stellen können“, sagt Barbara Nikolic.

Die erste Station eines Gedankenaustausches wird die „Station Burgsee“ in Gadebusch sein. Holger Hempel wird dort Gastgeber eines ersten Stammtisches sein. „Wir möchten so viel wie möglich Akteure der Schaalseeregion in und außerhalb des Biosphärenreservates Schaalsee zum Mitmachen ermuntern“, sagt Gabriele Kardoff. Es gehe schlichtweg um die Steigerung der Attraktivität der Region, um Touristen, Besuchern und Einheimischen die Vielzahl der Angebote besser zu präsentieren. „Wir wissen, dass alles einen langen Atem braucht und nicht jeder von Anfang an erfolgreich sein wird. Wir müssen dennoch über den Tellerrand schauen und die Neugierde der Menschen wecken“, so Kardoff.

Die Akteure sehen digitale Netzwerke lediglich als die Chance zum Übermitteln wichtiger Informationen. Was letztlich zählt, ist der „direkte Kontakt auf dem Lande“, so Kardoff. Für neue Kontakte sei ein Treffen in lockerer Atmosphäre besonders geeignet.

Gerd Schriefer, Geschäftsführer des Fördervereins des Biosphärenreservates Schaalsee, lobt das engagierte Wirken. Es handelt sich dabei um einen losgelösten Prozess. „Es ist bewundernswert mit anzusehen, wenn Menschen etwas selbst in die Hand nehmen, für sich und die Gemeinschaft eine Initiative starten“, so Schriefer. Ihn freue es natürlich, dass nicht wenige der Akteure Inhaber der Regionalmarke des Unesco Biosphärenreservates sind und die über Jahre am Schaalsee initiierten Aktionen Früchte tragen.

In 2012 gehörte das Biosphärenreservat Schaalsee zu den neun Gewinnern des LandArt-Wettbewerbes in Mecklenburg-Vorpommern. Bestandteil des Gewinns waren Coachings und Qualifizierungen als auch umfangreiche Marketingmaßnahmen. „Wir haben diese Chance genutzt“, sagt Barbara Nikolic und freut sich auf die Präsentation von „SchaalseeSeiten“ am 10. April um 19 Uhr im Restaurant „Station Burgsee“ in Gadebusch. Nikolic: „Wer sich Landschaft und Region gegenüber verbunden fühlt, kann Kontakte knüpfen und Kooperationspartner für sich gewinnen.“

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