Gadebusch : Hurra, die Weihnachtszeit ist da!

Mangels Schnee kam der Bärtige mit einem betagten Wartburg statt dem Schlitten zum Weihnachtsmarkt der Schule Mühlen Eichsen.  Fotos: Holger Glaner (3), Maik Freitag (2)
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Mangels Schnee kam der Bärtige mit einem betagten Wartburg statt dem Schlitten zum Weihnachtsmarkt der Schule Mühlen Eichsen. Fotos: Holger Glaner (3), Maik Freitag (2)

Märkte in vielen Orten lockten Besucher am ersten Advent

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02. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Alles rot: In vielen Orten fanden am Wochenende Weihnachts- und Adventsmärkte statt. Ob in Schlagsdorf, Gadebusch, Mühlen-Eichsen, Gottesgabe, Badow, Möllin oder aber Carlow – überall hatten fleißige Helfer sich auf den 1. Advent vorbereitet
und die vielen Gäste mit offenen Armen
empfangen. Neben weihnachtlichen
Programmen waren es vor allem immer
wieder handwerklich gefertigte Kunstgegenstände, die die Besucher begeisterten. Und natürlich durfte weihnachtliches Gebäck, Grillwurst, Kinder-Punsch und Glühwein nicht fehlen. Hurra, die Weihnachtszeit ist da!

Zirkus präsentiert Feuer-Show

Mit großen Augen und offenen Mündern staunten vor allem die kleineren Besucher des Gadebuscher Weihnachtsmarkts während einer spektakulären Feuershow. Diese hatten Artisten des Circus Royal auf die Bühne gezaubert. „Der Zirkus hat bei uns in Gadebusch sein Winterquartier aufgeschlagen und wollte sich mit seinem Programm auf dem Weihnachtsmarkt bei uns dafür bedanken“, sagt Bürgermeister Arne Schlien. Entgegen den ursprünglichen Planungen musste der Gadebuscher Weihnachtsmarkt vom Schlossberg auf den Sportplatz unterhalb der Museumsanlage umziehen. Dem großen Besucherzulauf und der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Kandierte Äpfel im Nu ausverkauft

Lange brauchten die Kinder, Eltern und Lehrer nicht warten, bis die ersten Stände auf dem Weihnachtsmarkt der Gadebuscher Grundschule leer gekauft waren. Gerade Süßigkeiten, wie hier kandierte Äpfel, waren schnell vergriffen. Ob Zartbitter- Vollmilch- und weiße Schokolade - die darunter verborgenen Vitamine fanden reißenden Absatz. Aber auch Holzschnitzereien oder Adventskränze und Papiersterne fanden schnell einen neuen Besitzer. In diesem Jahr bekamen die Aussteller dabei noch mehr Hilfe als sonst. Denn neben dem Schulförderverein und der Hilfe von Unternehmerin Cindy Burmeister, half auch der Schlossförderverein beim Grundschul-Weihnachtsmarkt.

Handarbeit war heiß begehrt

„Ich habe das Gefühl, dass diesmal noch mehr los war als im Vorjahr“, freute sich Pastorin Ulrike Kurzweg über die vielen Besucher beim Adventsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde Carlow. Und so war es kein Wunder, dass bereits nach knapp zwei Stunden die ersten Verkaufsstände so gut wie leergefegt waren. Reisig-Besen, kunstvolle Keramik, Gesticktes und Gestricktes – klein aber fein präsentierte sich der Markt im und rund um das Pfarrhaus in der Schulstraße. Bis ganz zum Schluss reichten die Vorräte des Handarbeitskreises der Kirchgemeinde: Hier bedienten sich die Besucher in dem großen Angebot von Pulswärmern über Topflappen bis zu Handschuhen und Strümpfen.

Weihnachtsbaum „angesungen“

Mit „Oh Tannenbaum“ und einem anschließenden gemeinsamen Zählen von zehn auf null ließen die Lützower am Freitagabend ihren gut acht Meter hohen Tannenbaum an der Kreuzung der Bundesstraße 104/Wittenburger Straße erleuchten. Jens Albrecht, die SG Theodor Körner Lützow und der VEB Lützow hatten dafür gesorgt. Ein goldener Stern und silber-weißlich leuchtende Sterne sorgen jetzt für vier Wochen für einen Hingucker. Doch damit war das adventliche Treiben im Dorf noch lange nicht zu Ende, denn schon am Sonnabendmorgen ging es in der Lützower Sporthalle weiter. Hier warteten bei bestem Dezemberwetter zahlreiche Aussteller und Verkäufer mit weihnachtlichen Basteleien auf die vielen Gäste.

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