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Botelsdorf : Hunderte "Nordmänner" für das Weihnachtsfest

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Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr nicht teurer als 2010, erklärte Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, in der vergangenen Woche.

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erstellt am 21.Nov.2011 | 10:59 Uhr

Botelsdorf | Es ist rund einen Monat vor Weihnachten eine gute Nachricht: Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr nicht teurer als 2010, erklärte Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, in der vergangenen Woche. Und auch beim Weihnachtsbaumverkauf der Revierförsterei Botelsdorf, der am 10. Dezember stattfinden wird, können die Vorjahrespreise gehalten werden, berichtet Förster Ronald Fass. "Eine Nordmanntanne zwischen einem und zwei Metern Höhe kostet 20 Euro, Bäume, die höher als zwei Meter sind, kosten 25 Euro", so Fass.

Vor rund neun Jahren hat die Revierförsterei die Plantage mit etwa 4000 Nordmanntannen auf einem Areal von einem Hektar Größe angelegt. "So lange brauchen Nordmanntannen, um zu einer Größe von bis zu zwei Metern heranzuwachsen", sagt Revierförster Fass. Die Pflege des Geländes ist aufwendig: Insbesondere im ersten halben Jahr seien die Bäume sehr empfindlich, erklärt Fass, hinzu kommen die Mäharbeiten, die zwei- bis dreimal im Jahr notwendig sind. "Damit sind zwei Mann gut drei Tage beschäftigt", so Fass. Alle Nordmanntannen aus der Plantage der Revierförsterei sind chemisch unbehandelt und werden erst am 10. Dezember geschlagen. Bei vielen Großhändlern sieht das anders aus: "Die Bäume, die vor allem aus Dänemark geliefert werden, werden behandelt. Zudem werden sie oft bereits am 1. Oktober geschlagen und in Kühlhäusern gelagert, bevor sie nach Deutschland transportiert werden", so Fass. Die Resonanz auf den Weihnachtsbaumverkauf der Försterei jedenfalls war im vergangenen Jahr groß. "Es waren bestimmt 500 Menschen hier ", sagt der Revierförster.

Um auch in den kommenden Jahren Tannen anbieten zu können, wird die Revierförsterei in zwei bis drei Jahren nachpflanzen. "So bekommen wir eine Stufe bei der Größe ", erklärt Fass.

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