Rehnaer zu Gast in Schönberg : Hunderte bei Museumsfest

Gastauftritt: Der Plattdütsche Verein to Rehna zeigte in Schönberg traditionelle Tänze in historischen Trachten.
Gastauftritt: Der Plattdütsche Verein to Rehna zeigte in Schönberg traditionelle Tänze in historischen Trachten.

Der Plattdütsche Verein to Rehna und der Stadtchor der Klosterstadt mit Gastauftritten in Schönberg

svz.de von
29. August 2016, 21:00 Uhr

Alle zwei Jahre platzt der Denkmalhof Bechelsdorfer Schulzenhaus in der Johann-Boye-Straße in Schönberg aus den Nähten – immer dann, wenn das Volksmuseum zum Museumsfest einlädt. Und so strömten auch dieses Mal hunderte Besucher bei strahlendem Sonnenschein auf das Gelände des Freilichtmuseums. Museumsleiter Olaf Both zeigte sich mit der Resonanz „sehr zufrieden.“

Begonnen hatte das Museumsfest mit einem plattdeutschen Gottesdienst, der von einem Posaunenchor musikalisch begleitet wurde. Danach war gemeinsames Volksliedersingen mit dem Posaunenchor angesagt. Auf der Diele des Schulzenhauses saßen rund 40 Kinder und Erwachsene auf Strohballen und hörten den Märchen von Birte Bernstein zu.

Auch die Selmsdorfer Figurentheaterspielerin Gertraud Häfner begeisterte die jungen Besucher beim Museumsfest. Der Schönberger Heinz Tenbreul stellte seine Zeichnungen zur Sage „Die weiße Frau“ aus. Die Jungen und Mädchen vom Verein „Haus des Kindes“ sagten Gedichte auf und sangen Lieder, sogar auf plattdütsch. Auch die Musikgruppe Reuter’s Fritzen und der Stadtchor Rehna begeisterten die Zuschauer musikalisch.

Der Tanzkreis der Kirchengemeinde Schönberg legte zahlreiche Tänze aufs Parkett, der Plattdütsche Verein to Rehna zeigte traditionelle Tänze in historischen Trachten. Außerdem gab es viel Handwerkskunst beim Museumsfest zu bestaunen. Ein Imker verkaufte Honig. Auch selbst gestrickte Wollmützen und Socken wurden bei dem heißen Wetter angeboten. Und Keramik. „Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Aussteller“, freute sich Olaf Both. Aus Sicht des Museumsleiters ist das Museumsfest eines der „wichtigsten Veranstaltungen für die Stadt Schönberg und die Region.“ „Es hat sehr viel Beschauliches und Gemütliches“, so Both.

Das bestätigt auch Stephan Korn (SPD), Schönbergs stellvertretender Bürgermeister. „Das Museumsfest hat bei uns ein sehr, sehr große Bedeutung. Nicht zuletzt auch, weil das Museum einfach einen sehr hohen Stellenwert in dieser Region hat. Hinzu kommt, dass es ein tolles Fest ist, bei dem Jung und Alt zusammen kommen. Deshalb freue ich mich auch, dass es so gut angenommen wird.“

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