Hunde müssen in Rehna an die Leine

<strong>Korrekt:</strong> Alle Hunde müssen im Stadtgebiet an der Leine laufen. Spuren, die die Vierbeiner hinterlassen, sind von Herrchen oder Frauchen sofort zu beseitigen.<foto>Foto: vobo</foto>
Korrekt: Alle Hunde müssen im Stadtgebiet an der Leine laufen. Spuren, die die Vierbeiner hinterlassen, sind von Herrchen oder Frauchen sofort zu beseitigen.Foto: vobo

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29. Juni 2012, 07:43 Uhr

Rehna | Die Stadt Rehna kann für Hundehalter ein teures Pflaster werden. Denn in der Stadt sowie in den Ortsteilen Brütz kow, Othenstorf, Löwitz und Falkenhagen gilt künftig eine Leinenpflicht für Hunde. Das sieht eine überarbeitete Satzung vor, die von der Stadtvertretung mehrheitlich beschlossen worden ist.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Verwarngeldern rechnen. 25 Euro werden fällig, wenn jemand seinen Hund im öffentlichen Bereich ohne Leine führt. 20 Euro müssen gezahlt werden, wenn Hundekot nicht sofort beseitigt wird. Richtig teuer wird es für diejenigen, die ihren Hund mit auf den Spielplatz nehmen. Denn dort sind Vierbeiner generell verboten. Wer sich nicht daran hält, muss 35 Euro zahlen. In besonders schweren Fällen drohen Verwarngelder bis zu 5000 Euro.

Auch das Führen einer Hundemarke und die Mitnahme von Kotbeuteln bzw. geeigneten Behältnissen sind laut Verordnung vorgeschrieben und "sind bei Kontrollen vorzuzeigen". Ansonsten werden Verwarngelder in Höhe von jeweils zehn Euro verhängt. Ausnahmeregelungen gelten für Diensthunde von Behörden sowie Hunde des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes. Außerdem sind Blinden- und Behindertenbe gleithunde sowie weitere im Einzelfall erteilte Ausnahmen von dieser Verordnung ausgenommen.

Bereits in der Sitzung am 12. April dieses Jahres hatten Stadtvertreter der Verordnung mehrheitlich zugestimmt. Doch zunächst blieb unklar, welchen Wirkungskreis diese hat. Denn die im Vorfeld diskutierten Verbote für den Reitplatz am Milchsteig sowie für die Gartenanlagen am Kajatz und Kruggärten waren im Entwurf und in der Beschlussfassung, die der Stadtvertretung vorlagen, nicht enthalten. Diese Erweiterungen wurden daraufhin in die endgültige Beschlussfassung eingearbeitet. Die Folge: Allgemein sind jetzt alle Hundehalter aufgefordert, ihre Vierbeiner im öffentlichen Bereich der Stadt und innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile an der Leine zu führen.

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