Tierheim Roggendorf : Hündin mit Bisswunden übersät

Auf dem Weg der Besserung: Annette Herbing päppelt die Hundedame wieder auf.
Auf dem Weg der Besserung: Annette Herbing päppelt die Hundedame wieder auf.

40 blutende Wunden an Kopf und Hals: Neuzugang im Tierheim Roggendorf erlitt ein trauriges Schicksal.

von
03. Juli 2015, 06:00 Uhr

Langsam fasst die hellbraune Hundedame wieder Vertrauen. Noch etwas ängstlich erkundet sie ihre Umgebung, ist aufmerksam auf das, was um sie herum passiert. Vor einigen Wochen sah das noch ganz anders aus. „Wir haben die Hündin in einem ganz miserablen Zustand gefunden“, erzählt Roggendorfs Tierheimleiterin Annette Herbing. „So etwas habe ich noch nie erlebt.“

Vor einigen Wochen erhielt das Tierheim abends einen Anruf von einer Frau aus Roggendorf. Sie beobachtete seit einiger Zeit einen freilaufenden Hund, der Am Hellberg die Straße hoch und runter laufe, immer zwischen den vorbeifahrenden Lastkraftwagen hindurch. „Wir sind sofort losgefahren“, erinnert sich Herbing. Als die Mitarbeiter des Tierheims ankamen, bot sich den Helfern ein Bild des Schreckens. Die hellbraune Hundedame war schwer verletzt, lag regungslos auf dem Boden am Straßenrand. „Sie war vollkommen verängstigt und bewegte sich keinen Millimeter mehr.“ An ihrem Kopf und am Hals stellten die Retter etliche offene Wunden fest. „Sie hatte über 40 Löcher, alles Bisswunden, die noch bluteten“, so Herbing weiter. Gemeinsam trugen die Tierheim-Mitarbeiter die Mischlings-Hündin ins Auto, um sie ärztlich versogen zu können.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 3. Juli und hier im ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen