Motorradunfall in Rehna : Hubschrauber kann nicht landen

Rettungseinsatz: Mitglieder der Feuerwehr beginnen den Reitplatz am Milchsteig als Landeplatz vorzubereiten.
Rettungseinsatz: Mitglieder der Feuerwehr beginnen den Reitplatz am Milchsteig als Landeplatz vorzubereiten.

Nach einem schwerer Motorradunfall in Rehna verhinderte ein Gewitter den Rettungseinsatz aus der Luft

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25. August 2015, 16:05 Uhr

Sturm, Gewitter und Starkregen verhinderte am Montagabend in Rehna die Rettung eines verunglückten Mottoradfahrers aus der Luft.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 21.20 Uhr in der Bahnhofsstraße. Der 34-jährige Fahrer eines Pkw mit Anhänger befuhr die Bahnhofstraße aus Richtung der Bülower Straße kommend und wollte rückwärts auf das Gelände des ehemaligen Lokschuppens fahren. Ein aus Richtung Bahnhof kommender 35-jähriger Motorradfahrer erkannte vermutlich den VW nicht rechtzeitig, so die Polizei. In der weiteren Folge prallte der Kradfahrer zunächst gegen die hintere rechte Fahrzeugseite des Pkw und anschließend gegen den Anhänger.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde für die Rettungsmaßnahme ein Hubschrauber geordert. „Wir als Feuerwehr wurden mit der Sicherstellung eines möglichen Landeplatzes beauftragt“, sagt Rehnas Wehrführer Henry Wanzenberg. Nach ersten Absprachen sollte der Hubschrauber auf dem Reitplatz am Milchsteig landen. Einsatzfahrzeuge und zahlreiche Mitglieder der Wehr begannen mit der Ausleuchtung des Landeplatzes. „Ein aufziehendes Gewitter und der Regen ermöglichten keine Landung. Somit erhielten wir die Nachricht über die Absage der Rettungsaktion per Hubscharuber“,so Wanzenberg gegenüber der SVZ. Der schwerverletzte Kradfahrer wurde in der weiteren Folge mit einem Rettungswagen ins Uniklinikum nach Lübeck gefahren.

Bei der weiteren Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizei fest, dass der 35-Jährige ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war und für das Motorrad kein Versicherungsschutz bestand.

Jetzt muss der schwerverletzte Kradfahrer mit Strafanzeigen wegen des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen. Der Unfallschaden wird auf 8000 Euro geschätzt.

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