Baumaßnahme : Holperpiste wird endlich saniert

Mit Freude nahmen Bürgermeisterin Bärbel Jürß und Maik Triebsch vom Bauamt Lützow-Lübstorf den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Straßen entgegen.  Fotos: Nadja Hoffmann
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Mit Freude nahmen Bürgermeisterin Bärbel Jürß und Maik Triebsch vom Bauamt Lützow-Lübstorf den Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Straßen entgegen. Fotos: Nadja Hoffmann

Die Straßen in Groß Welzin haben ihre besten Zeiten längst hinter sich - Ausschreibungen für die Baumaßnahmen laufen

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19. Juli 2015, 23:50 Uhr

Für Autofahrer ist der Weg durch Groß Welzin eine  regelrechte Tortur – Schlaglöcher und große Unebenheiten in der Fahrbahn machen die Dorfstraße zu einer Buckelpiste, auf der sich  Fahrzeuge nur in langsamem Tempo fortbewegen können. Das alte Kopfsteinpflaster hat ausgedient. Eine ordnungsgemäß funktionierende Regenableitung gibt es schon lange nicht mehr. Die Straßen haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Doch für die Anwohner gibt es Hoffnung, die Sanierung der Straßen ist in Planung. „Groß Welzin ist das letzte Dorf, das wir in unserer Gemeinde in Angriff nehmen. Alle anderen haben schon neue Straßen erhalten“, erzählt  Gottesgabes  Bürgermeisterin Bärbel Jürß. „Bis jetzt wurden hier nur die Straßenbeleuchtungen modernisiert und es wird Zeit, dass was passiert.“ 

Die Ausschreibung für das große Bauvorhaben läuft. Geplant ist eine Sanierung der beiden Hauptstraßen. „Wir wollen die Dorfstraße und die Perliner Straße erneuern und eine neue Buswendeschleife bauen“, erzählt Maik Triebsch vom Bauamt Lützow-Lübstorf. Die alten Kopfsteinpflaster sollen abgetragen werden, die Straßen bekommen einen Asphaltbelag. „Geplant ist ein grundhafter Ausbau mit Regenentwässerung“, so Triebsch. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch die alte Kläranlage an der Buswendeschleife zurück gebaut.

In die Erneuerung der Straßen müssen rund 430 000 Euro investiert werden. Unterstützt wird das Bauprojekt mit EU-Mitteln zur  Entwicklung des ländlichen Raumes.  280 000 Euro kommen so in die Gemeindekasse. „Um die Eigenmittel aufbringen zu können, muss die Gemeinde einen Kredit in Höhe von 150 000 Euro aufnehmen“, sagt Bürgermeisterin Bärbel Jürß. „Das ist nicht ganz einfach für eine Gemeinde, so einen hohen Eigenbeitrag zu stemmen“, fügt Triebsch hinzu.

Sanierung erfolgt

in BauabschnittenDie Erneuerung der Hauptstraßen in Groß Welzin erfolgt in mehreren Bauabschnitten. „Dazu werden die Straßen nur teilweise gesperrt, um die Erreichbarkeit der Grundstücke zu gewährleisten“, so Triebsch.

Als erstes wird eine provisorische Buswendeschleife auf der Dorfstraße Richtung Klein Welzin errichtet, um mit den Sanierungsarbeiten in der Dorfmitte beginnen zu können. „Die Autofahrer gelangen dann über Perlin ins Dorf.“ Im zweiten Abschnitt ist die Zufahrt aus Perlin gesperrt und die Umleitung nach Groß Welzin erfolgt über Dümmer.  „Wir werden die Anwohner noch rechtzeitig über die einzelnen Bauabschnitte und geplanten Umleitungen informieren, so dass die Bauarbeiten  keine großen Hindernissen darstellen werden“, so  Bürgermeisterin Jürß.

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