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Holocaust-Gedenktag: Oldenburg warnt vor rechtem Sympathisantentum

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erstellt am 27.Jan.2012 | 06:41 Uhr

Gadebusch | Anlässlich des Holocaust-Gedenktages hat die Landtagsabgeordnete Simone Oldenburg davor gewarnt die Augen und den Verstand im Umgang mit Nationalsozialisten zu verschließen. Das sagte die Linkspolitikerin gestern bei einer Kranzniederlegung in Gadebusch. Sie forderte Einwohner der Stadt dazu auf, aktiv und engagiert zu verhindern, dass aus Kindern und Jugendlichen Mitläufern, Sympathisanten und gewaltbereite Frauen und Männer werden, die unbehelligt verlogenen und gewaltverherrlichenden rechtsextremen Gedanken nacheiferten.

Nicht nur in der Vergangenheit sei Blindheit ein gern genutztes Mittel, um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. "Widerstand heißt aber, Verantwortung zu übernehmen und sich den stets von Neuem aufkeimenenden Bemühungen der Krügers, Pastörs, Streifs, der Mitglieder und Mitläufer der NPD offen - mit Geist und Stimme zu wiedersetzen", so Simone Oldenburg.

An der Kranzniederlegung in Gadebusch hatten zahlreiche Einwohner der Stadt, Mitarbeiter des Amtes und auch einige Schüler der Gymnasiums teilgenommen. Sie gedachten der Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Bürgermeister Ulrich Howest (SPD) und Paul Weise von der Partei Die Linke legten an dem Denkmal Kränze nieder.

Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz, des größten Vernichtungslagers des deutschen Nazi-Regimes, befreit.

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