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Ruine in Gadebusch : Hoffnung für die Steinstraße

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Abriss erfolgt und auch ein Neuaufbau ist vorgesehen

von
erstellt am 20.Jan.2017 | 04:45 Uhr

Das Ringen um die Gestaltung des Hauses Steinstraße 11 hat sich anscheinend gelohnt (SVZ berichtete). Nach reichlichen Diskussionen um Abrissanträge und der Qualität von Bauanträgen startet nun der Abriss eines der letzten Schandflecke innerhalb der Altstadt von Gadebusch. Wie die Gadebuscher Bauamtsleiterin Rommy Elßner auf Anfrage der SVZ sagte, habe es wie angekündigt Gesprächsrunden zwischen dem Bauherren, dem Landkreis und der Stadt gegeben. „Alle Knackpunkte wurden besprochen und nachgearbeitet.“ Insbesondere im Punkt Statik gab es hinsichtlich des Abrisses Klärungsbedarf, so dass auch die Denkmalpflege dem Projekt zustimmte. „Es liegt eine Teilbaugenehmigung vor, die auch den Abriss der Häuserfront in der Steinstraße ermöglicht“, so Elßner.

Eine Lösung, die im Sinne der Stadt Gadebusch lag. Wäre das Projekt gescheitert, hätte die Münzstadt über weitere Jahre mit der Ruine im Altstadtbereich leben müssen.

Reicht der Bauherr u.a. nun die von der Landesdenkmalbehörde geforderten Unterlagen zur Gestaltung der neuen Häuserfront nach, sieht Elßner wirkliche Chancen, dass das Haus noch in diesem Jahr unter Einbeziehung von Städtebaufördermitteln entsteht.

Baufortschritt dürfte in den kommenden Wochen auch im Bereich des Hauses an der Kirchtreppe zu erwarten sein. Nach umfangreicher Neuberechnung der Statik und deren Prüfung durch die Bauaufsicht wolle ein privater Investor das Haus wieder herrichten. Angesicht der maroden Bausubstanz dürfte unter Beibehaltung des historischen Stadtbildes es sich hier um einen kompletten Aufbau handeln.

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