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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

23. September 2017 | 04:04 Uhr

Roggendorf : Hoffen auf intakte Sportstätte

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sportverein hofft auf baldige Verbesserung der Trainingsbedingungen. Bürgermeister will Sanierung der Sporthalle in Angriff nehmen

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Bürgermeister Rico Greger (CDU) hat es Anfang des Jahres ins Gespräch gebracht: „Ein ganz großes Sorgenkind ist im Moment unsere Sporthalle. Die stammt aus den 1980-er Jahren und ist dringend sanierungsbedürftig. Vom Dach bis zu den sanitären Anlagen muss wirklich alles gemacht werden. Da bin ich sehr glücklich über die Entscheidung, dass der Bauausschuss sich dazu sehr positiv geäußert hat und wir im Moment sämtliche Zahlen zusammentragen, damit wir die Kosten ermitteln können. Wir wollen Fördermittel beantragen und die Sporthalle grundsanieren, nur die Hülle und das Parkett bleiben“, so das Gemeindeoberhaupt in der SVZ am 13. Januar.

Diese Aussage weckt bei einem der Nutzer die Hoffnung, dass dies bald geschehen könnte – bei der SG Roggendorf 96. Der Verein trainiert dort vorwiegend in der kalten Jahreszeit mit einer ganzen Reihe von Fußballteams: die 1. Männermannschaft, die es vor wenigen Jahren bis in die Verbandsliga geschafft hatte, die B-, D- und E-Jugend sowie die Bambini und Alte Herren. Hinzu kommt die Frauengymnastikgruppe. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, als wir das gelesen haben. Jahrelang war das ja nie ein Thema gewesen“, sagt der 1. Vorsitzende des Vereins, Paul Eggert. „Man kann ja nicht sagen, dass die Gemeinde nichts tut, die Verhältnisse dort so gut es geht erträglich zu machen. Aber die Bausubstanz hat schon einige Schäden und die sanitären Anlagen sind auch hin“, beschreibt der SG-Vorsitzende vorsichtig, wo der Schuh drückt. „Nichts wäre schlimmer, als wenn die Turnhalle geschlossen werden müsste und wir am Ort keine Trainingsstätte mehr hätten“, bringt er seine größte Sorge zum Ausdruck.

So weit wird es wohl nicht kommen, denn die Gemeinde sorgt dafür, dass notwendige Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen wie das Abdichten des Daches, Erneuern der Türen und Hallenbeleuchtung oder das Anbringen von Netzen vor den Fenstern zum Schutz vor umherfliegenden Bällen durchgeführt werden. Muss sie auch, denn die Halle wird vorwiegend auch für den Schulsport der örtlichen Grundschule gebraucht.

Trotzdem bremst Bürgermeister Greger die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung des Vorhabens deutlich ein: „Das ist jetzt überhaupt noch kein Thema oder gar spruchreif. Wir haben das vor, ja, aber wann, was das kosten würde und mit welchen Mitteln wir das finanzieren können, steht alles noch nicht fest. Damit muss sich erst die Gemeindevertretersitzung befassen. Und wann das der Fall sein wird, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen“, macht der Kommunalpolitiker die Situation deutlich.

Immerhin ist Roggendorf damit nicht allein: Auch bei den Sporthallen der Regionalen Schulen in Rehna und Gadebusch steht man vor ähnlichen Herausforderungen.

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