Schlagbrügge : Hoch hinaus beim Spielplatzfest

Leon Schetter aus Kiel versuchte sich beim Bullenrodeo.
1 von 2
Leon Schetter aus Kiel versuchte sich beim Bullenrodeo.

Engagierte Einwohner organisieren 20. Auflage des bunten Treibens

svz.de von
07. September 2015, 23:43 Uhr

Hoch hinaus ging es für Lilly Strauch beim 20. Spielplatzfest in Schlagbrügge. Sie stapelte 21 Getränkekisten in luftiger Höhe übereinander. Ein Freizeitangebot, das zahlreichen Teilnehmern sichtlich Spaß bereitete.

Die Idee zum Spielplatzfest wurde am Nikolaustag 1994 geboren. Damals hatte sich Rosemarie Carrie überlegt, auf dem doch etwas maroden Spielplatz ein kleines Fest für die vielen Kinder im Dorf zu organisieren. Heute backt sie nur noch Kuchen und überlässt Tochter Ines und Enkeltocher Jule die Organisation. Das Fest ist mittlerweile zu einem Anziehungspunkt für die ganze Region geworden.

„Wir hatten damals so viele Kinder im Dorf und irgendwie wollte ich was machen, damit alle zusammen kommen“, erinnert sich Rosemarie Carrie. Schon im Sommer darauf gab es eine Wiederholung. Damals schon dabei war auch Tochter Ines Struß. Sie, Ute von Holly-Wramp und Norbert Baumann organisierten das sich immer weiter entwickelnde Spielplatzfest. „Irgendwann habe ich das dann komplett abgegeben. Es war ja Hilfe da“, erinnert sich Rosemarie Carrie. Und auch die neuen Organisatoren hatten Ideen und bauten das Fest kontinuierlich aus. Neben Kaffee und Kuchen waren Kinderschminken und ein abendlicher Tanz schon zur Tradition geworden.

In diesem Jahr wurde es mittelalterlich. Nicht nur, dass Schilder und Schwerter bemalt werden konnten, auch sorgten die Mitglieder des Jugend-Phantasie-Club Farmion e.V. mit seinem Hobbit-Märchenzelt, Kinderschminken, Apfelbeißen und Gywindris, der Drachendame mit einer Kinderallergie, für jede Menge Spaß.

„Auf dieses Fest können wir mittlerweile mächtig stolz sein. Auch Besucher aus anderen Regionen kommen her“, sagte Mitorganisatorin Ute von Holly-Wramp. Der Gemeinschaftssinn würde durch dieses Fest enorm gestärkt, sagte sie. Immerhin beteiligen sich nicht nur die acht Organisatoren, sondern auch viele Dorfbewohner an den Vor- und Nachbereitungen des Festes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen