zur Navigation springen

Hohe Temperaturen forderten Schulleiter zum Handeln auf : Hitzefrei und verkürzter Unterricht

vom

Schüler in Nordwestmecklenburg konnten gestern mit der Sonne um die Wette strahlen. Denn aufgrund der hohen Temperaturen gab es Hitzefrei bzw. verkürzten Unterricht.

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2012 | 07:34 Uhr

Gadebusch | Schüler in Nordwestmecklenburg konnten gestern mit der Sonne um die Wette strahlen. Denn aufgrund der hohen Temperaturen gab es Hitzefrei bzw. verkürzten Unterricht. Aufgrund der Witterungsverhältnisse schulfrei zu geben, sei allerdings den Schulleitern überlassen, erklärte die Schulleiterin der Heinrich-Heine-Schule, Iris Lehmann. Sie entschied sich gestern für diese Möglichkeit. "Am Wochenende haben sich die Räumlichkeiten aufgeheizt und deswegen wollen wir heute den Tag zum lüften nutzen. Das können wir nicht uneingeschränkt tun, wenn die Schüler da sind, da sie sich sonst erkälten könnten", sagte die Schulleiterin. Weiterhin erzählt sie: "Hitzefrei geben ist eine unliebsame Maßnahme, doch schon gegen 11 Uhr hatte der kühlste Raum eine Temperatur von 26 Grad. Und auf Grund der Raumbelegung können wir auch nicht alle Schüler in die kühleren Räume umsiedeln."

Dies wurde an der Grundschule in Roggendorf veranlasst. "Wenn die Temperaturen über 25 Grad steigen, dann siedeln wir in die schattigen Räume um oder unterrichten draußen", sagte die Schulleiterin Petra Hering.

Im Gymnasium Gadebusch und in der Regionalen Schule Rehna fiel nur der Nachmittagsunterricht aus, so dass alle Schüler nach der sechsten Stunde nach Hause gehen durften. Verkürzten Unterricht bot die Förderschule Pestalozzi in Gadebusch an, jede Stunde habe daher nur eine Dauer von 30 Minuten, so dass die Schüler schon zur Mittagszeit Schluss hätten, erklärte die Schulleiterin der Förderschule Selinde Krause.

Einige Schulen schlagen jedoch grundsätzlich die Möglichkeit aus, den Schülern Hitzefrei oder verkürzten Unterricht zu geben. Ausschlaggebend seien dafür die Beförderungsmöglichkeiten der Schüler nach Hause: "Die Busse fahren nicht oder nur eingeschränkt und wir haben eine Aufsichtspflicht, da lohnt es sich nicht, den Schülern frei zu geben, wenn sie sowieso hier bleiben müssen. Wenn es zu schlimm werden sollte, werden wir aber auch draußen unterrichten oder die Pausen verlängern.", erklärt Elisabeth Voß, Sekretärin der Schule in Mühlen Eichsen. Auch die Leiterin der Heinrich-Heine-Schule kennt dieses Problem, sie richtete für die Kinder, die nicht abgeholt werden konnten, eine Betreuung bis 13.30 Uhr ein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen