zur Navigation springen
Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. August 2017 | 08:06 Uhr

Gadebusch : Historische Bausubstanz erhalten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gebäude in der Wollbrügger Straße 5 wurde jetzt in die Liste der Städtebauförderung aufgenommen. Kaufinteressent plant Sanierung

Für eines der ältesten Gebäude in Gadebusch besteht die Hoffnung auf eine Rettung. „Es gibt einen Interessenten, der das Haus in der Wollbrügger Straße 5 kaufen und sanieren will“, so Rommy Elßner. Voraussetzung sei jedoch, dass der Käufer Fördermittel bekommt, betont die Bauamtsleiterin. Aus diesem Grund beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Umwelt jetzt, das historische Gebäude in die Liste der Städtebauförderung aufzunehmen.

„Das ist ein erster Schritt, um das Haus dem Käufer schmackhaft zu machen“, erklärt Holger Saupe. Welche Kosten für den möglichen neuen Besitzer durch die Sanierung des Gebäudes entstehen, vermochte der Mitarbeiter des Bauamtes nicht abzuschätzen. „Erst einmal muss der Besitzübergang über die Bühne gehen“, so Saupe.

Der Bauausschuss unterstützt die geplante Sanierung jedenfalls. „Wir haben es immer begrüßt, wenn Bürger in die Gebäude der Altstadt investieren wollen“, sagt Rainer Baack, der Ausschussvorsitzende. Und Ausschussmitglied Hans-Christoph Struck betont: „Wenn nichts getan wird, dann wird das Haus über kurz oder lang verfallen.“ Deshalb sei es richtig, die Sanierung zu fördern.

Das Gebäude in der Wollbrügger Straße 5 steht unter Denkmalschutz. Das genaue Baujahr ist unbekannt. „Vom Zustand her ist es aber gut erhalten“, so Saupe. Das Haus ist deutlich älter, als die umliegenden Gebäude. Daher steht es auch ein wenig vor. Und als eines der ältesten Gebäude der Altstadt sei es auf jeden Fall erhaltenswert in der baulichen Substanz, so Saupe. Im Inneren seien noch viele historische Details, wie beispielsweise Fliesen, erhalten.

Wann der Interessent das Haus jedoch kauft und mit der Sanierung beginnt, ist noch unklar. „Der Käufer will es erst dann festmachen, wenn die Finanzierung steht“, so Elßner.

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 17.Apr.2014 | 00:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen