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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

23. November 2017 | 10:41 Uhr

Silvester : Heute startet Feuerwerksverkauf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Feuerwerkskörper dürfen nur am 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden. Bei Zuwiderhandlungen drohen heftige Geldstrafen.

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Heute beginnt wieder das alljährliche Gerenne nach dem Silvester-Feuerwerk. Drei Tage lang dürfen Händler jetzt alles an den Mann bringen, was in Deutschland als Silvester-Feuerwerk der Klasse 2 zugelassen ist. Von Knallfröschen über Kanonenschläge bis zu „Römischen Lichtern“ und unzähligen Raketen. Und schon während Sie diesen Beitrag lesen, könnten die ersten Böller bereits gezündet werden. Doch das ist verboten. Denn Feuerwerkskörper der Klasse 2 dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar gezündet werden. Zuwiderhandlungen können teuer werden.

Und so weist in diesen Tagen auch das Amt Gadebusch auf entsprechende Verhaltensregeln hin und mahnt gleichzeitig zur Vorsicht beim Umgang mit Knallern. „Das Verwenden von Knallkörpern und Böllern sowie das Zünden von Raketen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen ist generell verboten“, sagt Amtsleiter Andreas Lausen. Ebenfalls verboten sei das Abbrennen von Kanonenschlägen, Knallfröschen und sonstigen Feuerwerkskörpern der Klasse 2 im Umkreis von 50 Metern von brandgefährdeten Gebäuden. Dazu zählen unter anderem reetgedeckte Häuser und Holzlager. Im Umkreis von 150 Meter um derartige Gebäude dürfen darüber hinaus keine Raketen gezündet werden.

„Nach dem in ganz Deutschland geltenden Sprengstoffgesetz können Verstöße gegen diese Verbote mit Geldbußen bis zu 5000 Euro bestraft werden“, erklärt Andreas Lausen. Das Amt Gadebusch bittet deshalb um die Beachtung der Verbote, damit das neue Jahr nicht mit Verletzungen, Sachschäden oder aber einer empfindlichen Geldbuße beginnt.

In MV gelten strenge Vorschriften für das Zünden von Feuerwerkskörpern. Folgendes ist beispielsweise im gesamten Landkreis Nordwestmecklenburg verboten:

In den kreisangehörigen Städten, Gemeinden und Ortsteilen des Landkreises Nordwestmecklenburg ist aus Gründen der Brandgefahr am 31. 12. 2015 und 1. 1. 2016 verboten:

  • im Umkreis von 200 Metern um brandgefährdete Objekte (wie z.B. reetgedeckte Gebäude, Holzlager, Scheunen und Stallungen u.ä.) das Abbrennen von Raketen und sogenannten „Römischen Lichtern“,
  • im Umkreis von 100 Metern um brandgefährdete Objekte das Abbrennen von Kanonenschlägen, Knallfröschen und sonstigen Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2,
  • in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F 2,
  • das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F 2 in den Ortsteilen Schattin, Barendorf und Groß Schwansee sowie Blüssen
  • das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F 2 außerhalb der dafür ausgewiesenen Flächen in den Orten Grieben und Wohlenberg
  • das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F 2 in der Hansestadt Wismar in den Bereichen, Ortsteil Hoben, Fischkaten, Seestraße in Redentin, Klußer Damm ab Einfahrt Arndtstraße in Richtung Lübow, Gewerbegebiet Haffeld vorzunehmen.
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