Gadebusch : Helfer üben das Zusammenspiel

Desinfektionszelte mussten aufgebaut werden, um die Helfer nach ihrem Einsatz zu dekontaminieren.  Fotos: Maik Freitag (3)
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Desinfektionszelte mussten aufgebaut werden, um die Helfer nach ihrem Einsatz zu dekontaminieren. Fotos: Maik Freitag (3)

Gefahren- und Dekontaminationszug des Landkreises sowie Feuerwehren proben chemischen Ernstfall in Gadebusch

svz.de von
18. September 2017, 05:00 Uhr

Mehr als 110 Einsatzkräfte und etwa 20 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren, des Gefahrenzuges und des Dekontaminationszuges aus Neukloster, Selmsdorf, Grevesmühlen, Dassow, Gadebusch und Rehna arbeiten am Sonnabend Hand in Hand bei einem simulierten Verkehrsunfall.

Ein mit einer unbekannten Flüssigkeit beladener LKW und ein PKW mit zwei Insassen waren zusammengeprallt. Nach der Rettung der beiden verletzten Personen stand die ordnungsgemäße Entsorgung und Bergung der Flüssigkeit an. Mit Atemschutzmasken, Dekontaminationsanzügen sowie zahlreichen Zelten, Duschen und viel technischer Ausrüstung wurde ein Szenario erschaffen und geübt, dass es tatsächlich ein bis zwei Mal pro Jahr für die Einsatzkräfte zu realisieren gibt.

„Wir hatten schon einige Einsätze, die mit diesem Aufwand bearbeitet werden mussten. Es ist wichtig, das immer wieder zu üben, um im Ernstfall alles reibungslos ablaufen zu lassen“, sagte Einsatzleiter Sebastian Otto. Der Wehrleiter der Gadebuscher Freiwilligen Feuerwehr hatte bereits am Freitagabend dafür gesorgt, dass ein Lastkraftwagen mit mehreren Fässern einer unbekannten Flüssigkeiten beladen wurde und am Sonnabend zu Übungszwecken in der alten Industriestraße in Gadebusch zum Einsatz kommen konnte. „Insgesamt bin ich mit der Einsatzübung zufrieden, es gibt einige Sachen, die wir sicher verbessern können, aber wir sind sehr gut auf eine Ernstlage vorbereitet“, sagte auch Udo Boddin, Sachbearbeiter beim veranstaltenden Katastrophenschutz des Landkreises Nordwestmecklenburg.




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