Heine-Spatzen bereit für Frank Schöbel

„Komm, wir malen eine Tanne“ heißt das Lied, das die Grundschüler der Heinrich-Heine-Schule  gemeinsam mit Christine  Hill seit einigen Wochen proben. Am Sonntag werden etwa zwölf der insgesamt 32 Chor-Kinder   im Capitol zu hören sein.
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„Komm, wir malen eine Tanne“ heißt das Lied, das die Grundschüler der Heinrich-Heine-Schule gemeinsam mit Christine Hill seit einigen Wochen proben. Am Sonntag werden etwa zwölf der insgesamt 32 Chor-Kinder im Capitol zu hören sein.

Kinderchor begleitet den Schlagerstar beim Auftritt im Capitol: Musiklehrerin Christine Hill freut sich besonders auf ihren Schwarm aus Teenie-Tagen

svz.de von
07. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Christine Hill hat mit ihrem Kinderchor „Heine-Spatzen“ zwar schon mehrere Prominente auf Schweriner Bühnen begleitet, aber auf das Konzert mit Frank Schöbel freut sie sich ganz besonders. Die fröhliche Lehrerin ist bekennender Schöbel-Fan und das schon seit mehr als 40 Jahren. „Die allererste Langspielplatte, die ich geschenkt bekommen habe, war von Frank Schöbel“, erzählt Christine Hill lächelnd. Damals war sie ungefähr acht Jahre alt, heute ist sie 52, aber mindestens im Advent werden Schöbelsche Hits aufgelegt. „Ein Weihnachten ohne Frank Schöbel gibt es beim mir nicht“, sagt Christine Hill. Am Sonntag wird sie ihrem Star aus Kindertagen live begegnen, wenn die Heine-Spatzen den Schlagerstar bei seinem Konzert im Schweriner Capitol begleiten. „Fröhliche Weihnachten mit Frank“ beginnt um 16 Uhr.

Gemeinsam mit der SVZ hatte Frank Schöbel einen Kinderchor in Schwerin gesucht, der mit ihm auf der Bühne das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ singt. Natürlich hat sich Christine Hill mit ihrem Chor der Heinrich-Heine-Schule sofort beworben. Sie bekam die Noten zugesandt und probte mit allen 32 Kindern den neuen Weihnachtshit. Am vergangenen Dienstag schließlich kam das „Okay“ der Konzertagentur, die Heine-Spatzen waren von Frank Schöbel selbst unter mehreren Schweriner Bewerbern ausgewählt worden. Um 14 Uhr treffen sich die Sänger aus der Jahrgangsstufe 3 und 4 am Sonntag mit ihrer Chorleiterin am Kino, dann wird auf der Bühne das Lied geprobt, das sie bislang nur in der Schule gesungen haben. Christine Hill hat ihre alten Platten dabei und sobald sie Frank Schöbel erwischt, wird sie ihn um ein Autogramm darauf bitten. Eines hat sie übrigens schon – von einem Schöbel-Auftritt aus DDR-Zeiten in der Kongresshalle.

Aus dem schlagerbegeisterten Teenie ist mittlerweile eine gestandene Grundschullehrerin geworden, die neben Deutsch und Mathematik auch Musik unterrichtet. Vor mehr als 20 Jahren hat Christine Hill den Schulchor gegründet. Mit ihm sorgt sie nicht nur alle zwei Jahre für ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert in der Schelfkirche, sie hat auch schon Musicals und Frühlingskonzerte einstudiert. Gemeinsame Auftritte gab es mit den Puhdys und mit Rolf Zuckowski. „Wir sind stolz und dankbar für das Engagement von Frau Hill“, sagt Schulleiterin Anett König. „Unsere besonderen musikalischen Leistungen strahlen schließlich auch nach außen.“

Im Dezember wird übrigens jeder Montag in der Heinrich-Heine-Schule mit einem kleinen Weihnachtssingen in der Turnhalle begonnen. Alle 270 Schüler und die Lehrer machen begeistert mit, Eltern bringen sich als Solisten oder Instrumentalisten ein und selbst ehemalige Eltern schauen noch gern vorbei, sagt Anett König.

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