Wismar : Hanseschau öffnet heute ihre Türen

Astrid Stubbe vom Schlachtbetrieb Möllin bereitet den Stand vor.
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Astrid Stubbe vom Schlachtbetrieb Möllin bereitet den Stand vor.

Mehr als 250 Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren sich bis Sonntag auf dem Festplatz am Bürgerpark

svz.de von
06. März 2014, 00:00 Uhr

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Heute um 10 Uhr wird auf dem Festplatz am Bürgerpark in Wismar die Hanseschau eröffnet. Auf gut 11 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr mehr als 250 Aussteller aus ganz Deutschland.

Auch Frank Speck ist wieder mit dabei. „Seit zehn Jahren“, wie der Inhaber des Schlachtbetriebs Möllin betont. Er habe überwiegend ältere Kundschaft, so Speck, da sei es für ihn wichtig, neue, jüngere Zielgruppen anzusprechen. Darüber hinaus sei die Nähe zu Möllin ein großer Vorteil, weil Kunden aus Wismar den Weg nach Gadebusch durchaus auf sich nähmen. „Ich habe es auch einmal auf der Grünen Woche in Berlin probiert. Doch das ist einfach zu kostenintensiv“, so Speck. Er habe keine Filialen in der Nähe von Berlin und Übernachtungskosten für seine Mitarbeiter würden noch zusätzlich anfallen. „Das rechnet sich nicht.“

Der Landkreis Nordwestmecklenburg geht in diesem Jahr einen anderen Weg. Gemeinsam mit dem Kreisbauernverband und dem Tourismusverein Schweriner Seenland wurde ein Stand aufgebaut. „Wir müssen uns alle zwei Jahre etwas Neues überlegen, sonst wird es für die Gäste langweilig“, so Christine Stellmacher. Daher sei bereits vor einem Jahr der Plan eines Gemeinschaftsstandes entworfen worden, erklärt die Marketing-Beauftragte des Landkreises. „Bei uns gibt es viel Action und ein Quiz mit schönen Preisen“, so Stellmacher. Ziel sei es, für Urlaub in Mecklenburg zu werben. „Das muss der Landkreis machen. Hier wollen wir auch Gadebusch wieder stärker miteinbeziehen“, erklärt die Marketingbeauftragte.

Gesundheitsaufklärung für Kinder und Jugendliche wird es dagegen am Stand des Sana Hanseklinikums Wismar geben. „Die meisten Aussteller sind hier, um etwas zu verkaufen. Das geht bei uns natürlich nicht. Wir können ja keine zwei Hüften zum Preis von einer anbieten“, so Marketingmitarbeiterin Laura Thieme. Den Kindern soll dabei spielerisch die Angst vor Arztinstrumenten genommen werden. Dies geschieht unter anderem über die Teddy-Klinik. Hier können Kinder ihre Teddybären selbst ärztlich versorgen, sei es mit Verbänden oder Smarties.

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