Wismar : Hanseschau möchte viel bieten

Auf der Hanseschau möchte Britta Wiese vom Kreisjugendring Nordwestmecklenburg für die U16 Wahl des Bürgermeisteramtes werben.
Auf der Hanseschau möchte Britta Wiese vom Kreisjugendring Nordwestmecklenburg für die U16 Wahl des Bürgermeisteramtes werben.

Wismarer Messe startet ab Donnerstag mit neuen Ausstellungen / Kreisjugendring ist vertreten mit einem „Demokratischer“-Stand

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05. März 2018, 04:45 Uhr

Zwei neue Punkte soll die Hanseschau in Wismar in diesem Jahr an den Erfolg der vorherigen anknüpfen lassen. Da wäre einerseits die neue Ausstellung „Fit und Gesund“ und der neu gestaltete Bereich „Ausbildung im Handwerk“. Dort können kleine Betrieben gemeinsam ihr Handwerk vorstellen, erklärt Mitorganisatorin Antje Lange von der Kreishandwerkerschaft NWM. Eine ruhige Hallen für Vorträge zwischen 20 bis 25 Minuten ist ebenfalls eine Neuerung. „Wir wollen, dass die Gäste auch etwas Mehrwert von der Hanseschau mit nach Hause nehmen können“, sagt der Veranstalter Burkhard Golla. Bei den Vorträgen soll es zum Beispiel um das Thema der gesunden Ernährung gehen.

Mit bei der insgesamt 28. Hanseschau wird auch der Kreisjugendring Nordwestmecklenburg sein. Britta Wiese betreut dort den „Demokratischer“-Stand. Sie möchte dort für die angebotenen Jugendprojekte werben. Eines davon: die U16-Wahl. „Wir gehen an die Schulen und lassen die Schüler im Alter unter 16 Jahren über den nächsten Bürgermeisterkandidaten abstimmen“, erklärt sie. Nicht allerdings ohne diese nicht zuvor gebührend vorzustellen. Dafür wollen die Kandidaten zusammen mit den Schülern kochen. „So soll das Demokratiebewusstsein der Heranwachsenden gefördert werden“, erklärt Britta Wiese. Außerdem bietet der Stand kreative Betätigung für Besucherkinder. „Jeden Tag werden wir ein großes, buntes Plakat gestalten und am Ende des Tages bei einer Auktion verkaufen.“ Die Motive dabei sind maritim gewählt – passend zur Schau. Der Erlös soll in Projekte des Kreisjugendrings fließen.

Daneben werden „viele altbekannte“ Ausstellungen zu sehen sein, wie Burkhard Golla mitteilt. So hat unter anderem die Ehrenamtsmesse ihren Auftritt, ebenso wie die Ausstellung regionaler Erzeugnisse. „Damit ist mehr gemeint, als nur das Essen“, sagt der Veranstalter. Zum Beispiel handwerkliche Produkte. Die Messe solle auch identitätsstiftend sein und Jugendliche für die eigene Region begeistern. „Wir können stolz auf die Region sein“, so Golla.

Auch Landrätin Kerstin Weiss sieht in der Hanseschau „ein Schaufenster der Region“. Dort können die Aussteller den Besuchern zeigen, was Nordwestmecklenburg zu bieten hat, so die Landrätin.

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