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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. August 2017 | 06:48 Uhr

Wismar : Hafen Markt öffnet seine Pforten

vom

Sie ist attraktiv, ein bauliches Schmuckstück und passt gut in das Ensemble der historischen Speicher am Alten Hafen: Wismars neue und auf alt getrimmte Markthalle. Das Angebot reicht von Bioprodukten bis Frischfleisch.

Wismar | Sie ist attraktiv, ein bauliches Schmuckstück und passt gut in das Ensemble der historischen Speicher an Alten Hafen der Hansestadt: Wismars neue und auf alt getrimmte Markthalle. Bereits vor wenigen Tagen fand dort Dank der Initiative des Hansekontor Wismar die Premiere des Hafen Marktes statt. Dieser soll wöchentlich, also auch morgen (Freitag) wieder, von 10 bis 18 Uhr fortgesetzt werden. Damit wird der Neubau erstmals in dieser Form seinem Namen gerecht.

Unabhängig von einer Bewerbung zur Bewirtschaftung hatte das Wismarer Kontor zunächst die 1230 Quadratmeter große Halle, die allerdings nur im Sanitärbereich beheizbar ist, für Markttage angemietet. Damit finden bequem 30 Marktstände mit bis zu vier Meter Breite auf dieser Fläche Platz. Der große Vorteil wird dazu von etlichen Parkmöglichkeiten rund um den Alten Hafen bestimmt.

Inzwischen hat das Hansekontor laut letztem Bürgerschaftsbeschluss auch den Betreiberzuschlag für die nächsten drei Jahre erhalten. Deren Geschäftsführer Norbert Bosse zeigte sich nicht nur darüber zufrieden, sondern auch mit dem ersten Echo von Kunden und Händlern. "Der Anfang ist gemacht, wir werden nun noch einen Zahn zulegen und auch in Sachen vorweihnachtliche Ausgestaltung einiges tun", so Bosse. Etwa 20 gut sortierte Stände gaben damit ihr erstes Debüt im lichtdurchfluteten und wettergeschützten Haus.

Das Angebot reicht von Bioprodukten, Wildspezialitäten, Geflügel, Gewürze, Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren, Käse- und Ziegenprodukte, oder auch nach Sanddornerzeugnisse. Weine aus Österreich und Spirituosen aus der Region sind dabei wie Keramik und Korbwaren. An ein kleines Angebot zum Thema Essen und Trinken ist ebenfalls gedacht. "Es ist an der Zeit...", steht weiterhin auf dem farbigen Plakat, welches mit Möwen und einem historischen Segler bei Sonnenuntergang maritimes Flair vermittelt. Der Hinweis ist nicht unbegründet, denn bereits im Herbst des vergangenen Jahres waren die Arbeiten des Hallenbaus so gut wie abgeschlossen. Der Ostermarkt im April dieses Jahres wurde zur ersten großen Feuertaufe mit viel Publikum. Ansonsten stand das Objekt fast immer leer und ohne bisheriges Nutzungskonzept. Das hat sich jetzt geändert.

Damit sich die Pacht, die gegenüber der Hansestadt stets fällig ist, auch einmal rechnet, sind neben den wöchentlichen Markttagen im Lebens- und Genussmittelsektor natürlich auch andere Veranstaltungen mit großer Angebotsvielfalt nicht nur geplant sondern auch notwendig. Dazu sollen ebenso Abendveranstaltungen gehören, wie auch solche, die mit anderen Festivitäten der Stadt einhergehen. Für Bosse als gestandener Entertainer und Event-Manager ist es seit Jahren kein Thema, Veranstaltungen zu organisieren. Nun gilt es für ihn und seinem kleinen Team konzeptmäßig abzugleichen, was besonders gut beim Publikum ankommt.

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erstellt am 01.Dez.2011 | 10:59 Uhr

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