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Haarsträubende Einsätze für die Polizei auf Autobahnen

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erstellt am 21.Aug.2012 | 07:02 Uhr

Schönberg | Auf der A 20 und der A14 im Bereich Nordwestmecklenburg hat es am Montagabend zwei schwere Zwischenfälle geben. Zunächst teilte gegen 17.45 Uhr eine Werkstatt der Polizei mit, dass sie bei einer Zugmaschine einen Riss an einem Federbalg festgestellt hatten. Der Fahrzeugführer lehnte eine Reparatur des Schadens ab und fuhr weiter. Das Autobahnpolizeirevier Metelsdorf informierte gleichzeitig benachbarte Reviere der Autobahn über die Gefahr und bat um Mithilfe bei der Suche nach der Zugmaschine. Ein Streifenwagen konnte das Fahrzeug wenig später gegen 18.15 Uhr kurz vor der Raststätte "Schönberger Land" in Richtung Lübeck feststellen und kontrollieren. Der grobe technische Mangel konnte hier bestätigt und eine Weiterfahrt untersagt werden. Eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro musste der 26-jährige Fahrzeugführer bezahlen. Ein gerissener Federbalg hat gravierende Auswirkungen auf die Fahreigenschaften des Fahrzeuges. Eine Weiterfahrt stellt eine große Gefahr für den öffentlichen Straßenverkehr dar und wird in jedem Fall polizeilich unterbunden.

Gegen 21.40 Uhr folgte dann der nächste haarsträubende Einsatz für die Beamten. Ein 54-jähriger Volvo-Fahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt die Auffahrt von der A 20 zur A 14 in Richtung Schwerin. In dieser Auffahrt wendete der Fahrzeugführer seinen Volvo und wollte wieder entgegengesetzt zur Fahrtrichtung weiterfahren. Durch das beherzte Eingreifen eines anderen Verkehrsteilnehmers konnte dieser die Fahrt unterbinden. Die Polizisten eilten zum Einsatzort und führten um 21.50 Uhr eine Atemalkoholkontrolle durch. Der 54-Jährige erreichte einen Atemalkoholwert von 3,36 Promille. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und das Abschleppen des Fahrzeuges. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Strafanzeige gefertigt.

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