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Zwischen Krembz, Kneese und Kirch Grambow : Gute Laune zum Ende der Ernte

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Dörfer feierten zum Herbstanfang Erntedankfeste mit viel Sonne, überaus festlich geschmückten Orten und viel Musik

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2016 | 04:45 Uhr

Die voraussichtlich letzten sonnigen und warmen Tage dieses Jahres wurden in den Orten der Region noch einmal regelrecht zelebriert. Zum Abschluss der Ernte feierten die Besucher in Krembz, Kneese und Kirch Grambow den guten Ertrag in diesem Jahr mit jeder Menge Spaß und geschmückten Maschinen.

Ein Erntedankfest mit Leierkastenmann und einer Taufe sowie menschlich-tierischen Geschichten in der Kirche zog am gestrigen Sonntag dutzende Gäste nach Kirch Grambow. Hierher hatte Pastor Andreas Ortlieb seine Gemeinde eingeladen, um an einem schönen Herbsttag gemeinsam die Zeit zu genießen.

„Es ist fantastisch, dass wir heute so ein Wetter haben und unter unserem Zelt so viele Leute begrüßen können“, sagte Ortlieb. Der hatte zum Auftakt des Tages nicht nur zu einem Gottesdienst, sondern auch zu einer Taufe eingeladen. Dafür waren die Gäste extra aus Frankfurt/Main gekommen, um ihr Baby im kleinen Dorf taufen zu lassen. „Ich hatte die Familie mal auf einer Hochzeit kennengelernt und denen gefiel es so gut, dass sie bereits ihr erstes Kind hier taufen ließen und sich auch jetzt wieder an uns erinnerten“, erzählte der Pastor.

Die Besucher des Kneeser Archehofes durften zunächst Zeuge der Norddeutschen Meisterschaften im Spinnen werden. Aus 80 Gramm Schafwolle musste in nur einer Stunde ein Faden gesponnen werden, der so lang wie möglich wurde. Mit 328 Metern gewann schließlich die Wittenburgerin Karin Pfluger. „Wir haben heute wirklich tolles Wetter erwischt und demzufolge ist es auch sehr gut besucht. Unser Programm ist vom Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow sowie dem Archehof organisiert worden und bietet viel Abwechslung“, sagte die stellvertretende Hofleiterin Irene Drews.

Auch in Kneese hatten die Einwohner das Dorf geschmückt wie noch nie. Jeweils nach wenigen Metern musste der geschmückte Festumzug halten, um die vielen angebotenen Kaltgetränke der Anwohner in Empfang zu nehmen und sich den Weg durch das Dorf zu bahnen. Erst nach gut zwei Stunden kamen die Beteiligten wieder am Dorfgemeinschaftshaus an, wo zunächst die Badower Big Boys, Kaffee und Kuchen und am Sonntagmorgen auch Bauchredner Eddy Steinfatt für Stimmung sorgten.

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