Protest in Gadebusch : Gut 170 Menschen demonstrieren gegen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

Gut 170 Menschen versammelten sich an der B 104 zu einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Gut 170 Menschen versammelten sich an der B 104 zu einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

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30. Januar 2016, 14:37 Uhr

Gut 170 Menschen demonstrierten am heutigen Samstagvormittag in Gadebusch friedlich  gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. „Wir  fordern  mehr Autorität, Anerkennung  und Wertschätzung der Polizei sowie eine Obergrenze für die Einwanderung von Flüchtlingen“, sagte der Gadebuscher Unternehmer und Mitorganisator Holger Hempel.

Unter den Demonstranten war auch der Gadebuscher Bürgermeister Ulrich Howest (SPD). „Falls die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge nicht auf ein Maß reduziert wird, deren Integration unsere Gesellschaft auch tatsächlich leisten kann, wird deren innere Spaltung stetig zunehmen“, warnte das Oberhaupt der Münzstadt.

An der von der Partei Die Linke organisierten Mahnwache in unmittelbarer Nähe der Demonstration auf  dem Abzweig der B 104 in Richtung Wakenstädt beteiligten sich circa 50 Menschen. Sie fürchten um den Ruf Gadebuschs als flüchtlingsfreundliche Stadt und lehnen Obergrenzen für Flüchtlinge ab.

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