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Nach Sanierung in Gadebusch : Gulli sorgt für schlaflose Nächte

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gerhard Dankert fordert von der Stadt Nachbesserung

von
erstellt am 15.Jul.2017 | 04:45 Uhr

Im Bett liegen und träumen, von solch einem geruhsamen Tagesabschluss fühlt sich der Gadebuscher Gerhard Dankert aktuell weit entfernt. Er wohnt an der Kreuzung Erich-Weinert-Straße/Roggendorfer Chaussee. „Jeden Abend höre ich immer wieder das gleiche Geräusch. Autos fahren am Haus über den Gullideckel und der klackert derart, dass an einem ruhigen Schlaf nicht zu denken ist“. Jetzt wandte er sich über den heißen Draht an die SVZ.

Er erzählt, dass es das Problem seit der Straßensanierung gibt. „Mehrfach informierte ich die Stadtverwaltung und das Amt per E-Mail über das Problem. Nichts passiert“, moniert der Gadebuscher. Vor Tagen seien zwar Bauarbeiter unterwegs gewesen. Die Gullideckel hätte sie allerdings nicht unter die Lupe genommen. „Damit bleibt womöglich alles beim Alten“, so Dankert.

Bauamtsleiterin Rommy Elßner und ihr Kollege Holger Saupe wollen die Kritik so nicht gelten lassen: „Wir sind informiert, ebenso das Bauunternehmen. Die Straße ist in Ordnung. Der Gullideckel wurde vom Unternehmen reklamiert“, so Saupe auf Anrage der SVZ. Für das Bauamt ist dies ein Fall von Gewährleistung. Der Mangel werde somit abgestellt. „Wir gehen davon aus, dass ein Austausch der Schachtdeckel in der kommenden Woche erfolgt“, sagt Rommy Elßner. Insgesamt seien zwei Schächte auf dem neu gebauten Abschnitt davon betroffen. Gadebusch hat rund eine Million Euro in die Sanierung der Roggendorfer Chaussee unter Berücksichtigung von Landesfördermitteln investiert. Die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr dieses Jahres.

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