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Wismar : Grundstein für umstrittenen Millionen-Bau gelegt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Landkreis investiert in Wismar mehr als acht Millionen Euro für ein neues Verwaltungsgebäude

von
erstellt am 07.Jul.2015 | 23:54 Uhr

Für eines der derzeit größten und zugleich umstrittensten Bauprojekte Nordwestmecklenburgs ist in der Kreisstadt Wismar der Grundstein gelegt worden. Dort soll am Standort Rostocker Straße für mehr als acht Millionen Euro ein dreigeschossiger Erweiterungsbau für die Kreisverwaltung mit 126 Arbeitsplätzen entstehen. Kritiker fürchten, dass die veranschlagten Kosten nicht ausreichen könnten.

Finanziell unterstützt wird der Landkreis bei diesem Neubau durch das Land MV. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) überreichte gestern an Landrätin Kerstin Weiss (SPD) einen Fördermittelbescheid in Höhe von zwei Millionen Euro. „Durch die Konzentration auf nur noch einen Standort am Kreissitz Wismar werden Kosten gespart und die Arbeitsabläufe effizienter“, sagte Caffier. Derzeit hat der Landkreis in der Kreisstadt für rund 45 Mitarbeiter nur ein eigenes Verwaltungsgebäude in der Rostocker Straße und muss deshalb noch drei Objekte in Wismar anmieten. Im Gegensatz zu diesen Gebäuden soll der Neubau barrierefrei sein und zeitgemäße Arbeitsbedingungen bieten.

Dafür verantwortlich zeichnet das Augsburger Architektenbüro Löhle Neubauer, das einen europaweiten Architektenwettbewerb gewann und den Zuschlag für den Millionenbau erhielt. „Diesen Architekten ist es gelungen, den Neubau der Verwaltung kompakt und sensibel an die bestehende, denkmalgeschütze Villa anzufügen“, sagte Kerstin Weiss. Apropos Denkmalschutz – über diesen Status verfügt auch das bereits vorhandene Verwaltungsgebäude Malzfabrik Grevesmühlen. Dieser Standort soll nach Angaben der Landrätin auch weiterhin mit 320 Mitarbeitern voll ausgelastet sein. Nach Umsetzung des Millionenbaus in Wismar sollen in der Kreisstadt 182 Mitarbeiter für die Menschen in Nordwestmecklenburg tätig sein.

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