Carlow : Grundschule nicht wie geplant fertig

Derzeit sind die Mitarbeiter der Malerfirma Braun aus Rehna dabei, die Fußböden herzurichten.
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Derzeit sind die Mitarbeiter der Malerfirma Braun aus Rehna dabei, die Fußböden herzurichten.

Wetter- und Lieferprobleme bei Sanierung der Schule in Carlow

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21. Dezember 2017, 04:45 Uhr

Nichts wird es mit Plätzchen und Weihnachtsgebäck sowie Glühwein und Kinderpunsch zu Weihnachten in der frisch sanierten Grundschule in Carlow: Die Fertigstellung verzögert sich und damit auch der geplante Umzug der Schüler und Lehrer aus den aktuellen „Notunterkünften“ Dorfgemeinschaftshaus und Kita. Statt Januar soll es nun im Februar passieren. „Es sind ganz banale Gründe, die für die Verzögerung verantwortlich sind“, erklärt Bürgermeister Norbert Baumann auf Nachfrage der SVZ und zählt auf: „Die Sanierungsarbeiten finden ja nicht unter Dach statt, da hat schon allein das Wetter dafür gesorgt, dass gewisse Arbeiten nicht zur geplanten Zeit ausgeführt werden konnten“, nennt er den ersten Punkt. Dann sei eine Treppe zwei Wochen später geliefert worden, als vereinbart. Und diese Lieferschwierigkeiten zögen sich noch weiter hin: Die Stahlstützen für die Bushaltestellen-Überdachung seien noch nicht geliefert, genauso wie deren Glasdach und das der Überdachung des Fahrradstandes. Auch die Schultafeln fehlen noch, weil es dort ebenfalls Lieferengpässe gibt, so Baumann.

Gestern nun fand ein Treffen auf Einladung des Bürgermeisters statt. Neben Hauptamtsleiter Bernd Karnatz und Vertretern des Bauamts waren auch Klaus-Dieter Maier vom gleichnamigen Architekturbüro aus Sternberg sowie Gemeindevertreter zugegen. „Es wurde eine ganz konkrete Terminkette für die noch ausstehenden Arbeiten festgezurrt. Und an die hat sich nun jeder zu halten“, sagt Norbert Baumann. Für ihn stehe fest, wann der Umbau und die Sanierung fertig sein müssen: „Am ersten Tag der Winterferien beginnen wir mit dem Umzug“, so der Bürgermeister.

Das wäre der 5. Februar. Zwei Wochen, bis Freitag, den 16. Februar, wäre dann Zeit, alles so weit über die Bühne zu bringen, dass am Montag, den 19. Februar, dann die Schüler und Lehrer in einem frisch hergerichteten Gebäude in das zweite Schulhalbjahr starten können. Soweit der Plan – weitere Unwägbarkeiten sind da aber nicht enthalten. Und so bleibt bei allem Planen dennoch immer eine Unbekannte.

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