Badewannenregatta Pokrent : Großes Finale mit Besucherrekord

Sorgten für jede Menge Spaß bei den Besuchern: Die Wikinger um Jana Baade hatten ihre liebe Not beim Besteigen ihre Schiffes. Fotos: Holger Glaner
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Sorgten für jede Menge Spaß bei den Besuchern: Die Wikinger um Jana Baade hatten ihre liebe Not beim Besteigen ihre Schiffes. Fotos: Holger Glaner

Gut 1100 Zuschauer zelebrierten spektakuläre Badewannenregatta. Organisatoren verabschiedeten sich nach 20 Jahren

svz.de von
15. August 2016, 05:00 Uhr

Wie soll man so einen Beitrag beginnen? Mit Floskeln à la „lachendes Auge, weinendes Auge“, „es ist Zeit zu gehen“ oder „das Schönste zum Schluss“? Keine Ahnung. Fest steht Eines: Die Jubiläums-Badewannenregatta von Pokrent war mit das Beste, was die Zuschauer in 20 Jahren feuchtfröhlichen Spektakels auf dem Dorfteich erleben durften. Gut 1100 Besucher zählten die Organisatoren, die sich am Sonnabend mit diesem Zuschauerrekord in den wohlverdienten Badewannen-Ruhestand verabschiedeten.

„Es war einfach nur schön“, sagt Ingrid Werner vom Organisationsteam, auch wenn vor allem am Abend jede Menge Tränen geflossenen seien. Da hatten unter dem Applaus aller Gäste die Frauensportgruppe Pokrent, das Badewannenballett und die Linedance Gruppe ihren letzten Auftritt. Der Rückzug von der Regatta war bereits im Vorfeld angekündigt.

Tränen indes gab es aber auch schon während des Wettkampfes. Und zwar vor lauter Lachen. Denn das konnte niemand der vielen Gäste, die an diesem Tag das Ufer des Dorfteiches bevölkerten, zurückhalten. Das aus gutem Grund. Vornweg das Team „Tempo“, die vierköpfige Besatzung eines Wikingerschiffes. Nur nahm der schicke Kahn nicht wirklich Fahrt auf. Schon der Start geriet zum Debakel, das Schiff kenterte, die tapferen Männer um Jana Baade gingen baden und mussten wenige Minuten später auch noch mitansehen, wie ihr Schiff sich aus der Verankerung riss und ans Nordufer des Dorfteiches trieb, von wo es anschließend geborgen werden musste.

Doch auch die Gäste vom Eichsener Carneval Club waren nicht ohne. Zu fünft als skurrile Krankenschwestern auf der MS Biernot unterwegs, umrundeten sie souverän den circa 140 Meter langen Kurs.

Den Hingucker des Tages allerdings lieferten Rüdiger Krüger, Andreas Nothnagel und Raimund Stenzel. Mit ihrer pechschwarzen Lokomotive „Emma“ umrundeten sie den Teich und brachten diesen mit einer spektakulären Show zum Brodeln.

Die 20. Badewannenregatta von Pokrent ist nun Geschichte. Jemand, der den Staffelstab übernimmt, ist noch nicht gefunden. Doch Hoffnung keimt auf. Ingrid Werner: „Es gibt Anzeichen, vielleicht auch nur aus der Euphorie des Tages heraus. Aber es gibt auch Ideen und Anfragen, ob und wie es weitergehen könnte, aber noch nichts Spruchreifes.“

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