Streichelzoo mitten im Dorf : Groß Salitz feiert Advent

Ein Hingucker für die Gäste: die Esel von Detlef Mohr aus Klein Salitz. Fotos: volker bohlmann
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Ein Hingucker für die Gäste: die Esel von Detlef Mohr aus Klein Salitz. Fotos: volker bohlmann

Klein aber fein - so sehen die Groß Salitzer ihren Adventsmarkt. Mehr als 200 Besucher kamen am Sonnabend

svz.de von
08. Dezember 2013, 22:00 Uhr

Zweifelsohne ist er einer der kleinsten vorweihnachtlichen Märkte im Landkreis, der Adventsmarkt in Groß Salitz. An Angeboten in der Lichterzeit mangelt es beim kulturellen Treiben vor der Kulisse der Groß Salitzer Kirche aber nicht. Folglich war das gesamte Dorf am Sonnabend auf den Beinen, um bei Musik des Posaunenchores der Kirchgemeinde Gadebusch-Groß Salitz-Roggendorf, eine klangvolle Einstimmung auf die Festzeit zu bekommen. Für ein perfektes Bühnenbild sorgte dabei der Dorfverein mit Bodo Päpke an der Spitze. Er war nicht allein als Rauschebart hoch zu Ross unterwegs. In „Zivil“ genoss er die Vorfreude und das Treiben: „Das sieht doch einfach toll aus, der Kuschelzoo mit den Eseln von Schäfer Detlef Mohr.“ Diesen Worten hatten Vivien (4), Lena (6), Laura (7) und Heidrun Wanzenberg nichts entgegenzusetzen: „Das ist wunderbar“, meint das Quartett und widmete sich den zotteligen Tieren.

Gleich gegenüber dreht sich unter dem Zeltdach alles um das Basteln. Der Glühweinausschank und Fischverkauf fand nicht weniger Interesse als der Weihnachtsbaumverkauf. Mutige Kinder nutzten die Chance bei Sarah Krüger für eine erste Reitstunde auf ihrem Mecklenburger Wallach.

Wer lieber mit alter Traktortechnik übers Land fahren wollte, der war auf dem Gespann von Irmtraud und Detlef Sigulla genau richtig. „Unser Dorfverein zählt 35 Mitglieder, es ist immer wieder schön anzuschauen, was sich in Eigeninitiative und Unterstützung auf die Beine stellen lässt“, sagte Päpke. Dazu gehört die Bastelstube unter dem Dach der Kirche als auch die Tombola unter der Regie von Hilmtraut Rogowski und Sabine Päpke. Vergessen werden darf an dieser Stelle nicht das Engagement von Dennis Glaser, der seit mehr als einem Jahrzehnt auch auf dem 14. Weihnachtsmarkt die Elektroversorgung koordinierte und weiterhin für den Lichterglanz auf dem Dorfplatz sorgt.

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