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StraSSEnbeleuchtung : Groß Molzahn liegt fast im Dunkeln

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Licht aus: Die alten Kabel sind marode – und über die Hälfte der Dorf-Laternen leuchten nicht mehr

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 00:00 Uhr

An den Straßenlaternen liegt es nicht, aber an den alten und maroden Kabeln – und da diese nicht mehr richtig funktionieren, liegt jetzt das halbe Dorf Groß Molzahn im Dunkeln.

Vorsicht im Bereich Klein Molzahner Weg und Thurower Straße, denn dort ist und bleibt es auf längere Zeit dunkel. Rund 25 der insgesamt 40 Straßenlaternen im Dorf werden nicht mehr mit dem nötigen Strom versorgt. „Bereits vor Weihnachten waren sie ohne Strom. Jetzt ist es wieder passiert“, sagt Bürgermeister Karl Heinold Buchholz. Nun will die Gemeinde handeln, die alten Kabel gegen neue austauschen lassen. „Doch dafür müssen wir erst einmal die Stellen lokalisieren, an denen die defekten Kabel liegen“, so der Bürgermeister. Und es heißt Geduld aufbringen, bevor die Arbeiten überhaupt beginnen können. „Die Bauarbeiten können erst beginnen, wenn der Frost aus dem Boden ist und die Temperaturen auf über fünf Grad steigen“, so Buchholz. Da kommen der Monat Januar und die erste richtige Kälteperiode des Jahres nicht gerade recht. Bleibt es so eisig, müssen die Groß Molzahner, die in den beiden betroffenen Straßen wohnen, befürchten, dass sie mehrere Wochen lang auf ihre künstliche Beleuchtung verzichten müssen. Besser haben es da die Anwohner des Dorfplatzes und des Wiesenwegs, denn dort werden die Laternen noch mit der nötigen Energie versorgt.

Welche Kosten durch die Arbeiten auf die 380 Einwohner zählende Gemeinde zukommen werden, kann Bürgermeister Karl Heinold Buchholz noch nicht beziffern. „Es werden aber wohl mehrere tausend Euro werden“, schätzt Buchholz.

Doch diese Investition ist wohl nötig, denn irgendwann soll auch im ganzen Dorf wieder das Licht brennen.

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