Neue Ausstellung in Schlagsdorf : Grenzhus erinnert an Widerständler

Foto: Stefanie Milius
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"Michael Gartenschläger - Leben und Sterben zwischen Deutschland und Deutschland" ist der Titel einer Ausstellung, die am Freitag im Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze, dem Grenzhus, eröffnet wurde.

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01. März 2013, 06:46 Uhr

Schlagsdorf | "Michael Gartenschläger - Leben und Sterben zwischen Deutschland und Deutschland" ist der Titel einer Ausstellung, die gestern im Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze, dem Grenzhus in Schlagsdorf, eröffnet wurde. Sie widmet sich dem Wirken Gartenschlägers, der gegen die Willkür des DDR-Regimes kämpfte und mit 32 Jahren von einem Sondereinsatzkommando an der Grenze erschossen wurde. Gastgeber und Projektleiter des Grenzhus Dr. Andreas Wagner (l.) begrüßte als Gäste unter anderem den ehemaligen Zollbeamten in Westdeutschland und Zeitzeugen Dieter Schmidt (M.) sowie den Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Jochen Schmidt, die sich Originaltonaufnahmen vom Prozess anhörten, in dem der damals 17-jährige Gartenschläger zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

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